20.11.2020, 12:55 Uhr

Mobilität Radwegsanierungen, Fahrradstraßen und Abstellanlagen – die Stadt Regensburg setzt Radverkehrsförderung fort

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Es tut sich was im Regensburger Radverkehr: Bevor der Winter mit Frost einsetzt und viele Bautätigkeiten in die Zwangspause schickt, werden noch diverse Maßnahmen zugunsten der Rad-Infrastruktur umgesetzt.

Regensburg. Weil die Zeit auch an Radwegen nicht spurlos vorübergeht und zum Beispiel Bäume mit ihren Wurzeln durch die Oberfläche der Radwege brechen, laufen derzeit zwei große Erneuerungsmaßnahmen: In der Universitätsstraße wird der Radweg am Unigelände auf der Ostseite saniert und in der Straubinger Straße wird der nordseitige Radweg östlich der Siemensstraße in Teilbereichen erneuert.

Das 2019 begonnene Programm zu den Fahrradstraßen wird kontinuierlich fortgesetzt. Seit dem Sommer wurden Fahrradstraßen am Schwabelweiser Donauufer, am Weichser Damm und in der Prebrunnstraße eingerichtet. Ende November folgt auch die Ostengasse. Für die Fahrradfahrer haben Fahrradstraßen insbesondere zwei Vorteile – sie dürfen nebeneinander radeln und sie geben die Geschwindigkeit auch für den Autoverkehr vor. Das Fahrradstraßenprogramm wird 2021 fortgeführt.

Damit Fahrräder sicher abgestellt werden können, werden kontinuierlich neue Radabstellanlagen errichtet. Größere Anlagen wurden zuletzt am Goethe-Gymnasium, am Berufsschulzentrum Kerschenstein und in der Kumpfmühler Straße an der Haltestelle Justizgebäude aufgestellt. Fest eingeplant sind 40 neue Abstellplätze am Hauptbahnhof und circa 30 neue Abstellplätze auf der Galgenbergbrücke. Kleinere Abstellplätze wie in der umgestalteten Bertoldstraße und in der Trothengasse waren in kürzester Zeit fast komplett belegt.

„Es sind nicht immer nur die großen Maßnahmen, die den Radverkehr voranbringen. Auch kleine Maßnahmen helfen vielen Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern im Alltag erheblich“, freut sich Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann über die Neuerungen.


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