10.11.2020, 11:33 Uhr

Kfz-Gewerbe Bayern Engpässe bei Zulassungsstellen zum Jahresende vermeiden

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Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe warnt vor massiven Problemen bei der Zulassung von Kraftfahrzeugen zum Jahresende hin. Darauf macht Albert Vetterl, Präsident und Landesinnungsmeister des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, aufmerksam.

Regensburg. „Wenn der reduzierte Mehrwertsteuersatz am 31. Dezember 2020 ausläuft, werden wir bis Ende des Jahres Last-Minute-Käufe haben. Deshalb müssen die Kfz-Zulassungsstellen diese erhöhte Nachfrage auch tatsächlich bedienen können“, so Vetterl.

Hintergrund für die Sorge in den rund 7.000 bayerischen Kfz-Innungsbetrieben ist eine aktuelle Umfrage zur Arbeit der Zulassungsstellen, an der sich über 500 bayerische Kfz-Innungsbetriebe beteiligt haben. Vor allem in Teilen von Oberbayern, Mittelfranken und Schwaben funktioniert das Zulassungswesen noch nicht reibungslos. In Oberbayern und Mittelfranken beurteilten beispielsweise jeweils rund 60 Prozent der befragten Betriebe die Situation bei der Zulassung nur mit „ausreichend“ oder „mangelhaft“. In Schwaben gab zudem jeder vierte Betrieb an, bis zu zwei Wochen auf einen Termin bei der Zulassungsstelle warten zu müssen. Und jeder fünfte oberbayerische Kfz-Innungsbetrieb gab an, dass die Bearbeitung der Zulassung bis zu einer Woche dauern würde.

„Gerade die Corona-Krise zeigt, wie sehr viele Menschen auf ihr eigenes Fahrzeug vertrauen. Daher begrüßen wir ausdrücklich, dass die bayerischen Kfz-Innungsbetriebe jetzt im zweiten Lockdown weiterhin geöffnet bleiben dürfen, denn unsere oftmals noch familiengeführten Kfz-Innungsbetriebe setzen weiter alles daran, die wirtschaftlichen Folgen des ersten Lockdowns und der anschließenden politischen Hängepartien so gut es geht auszugleichen“, sagte Vetterl. „Deshalb müssen die kommunalen Verwaltungen dringend die Grundlage dafür schaffen, dass Zulassungen reibungslos möglich sind – sowohl im Interesse der Autobesitzer, als auch im Interesse der mittelständischen Kfz-Händler vor Ort.“


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