26.10.2020, 09:31 Uhr

Gedenken Junge Union putzt Stolpersteine

 Foto: Lena van Bracht Foto: Lena van Bracht

Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust reinigte die Junge Union Stolpersteine in der Regensburger Fußgängerzone.

Regensburg. Der Corona-Pandemie zum Trotz waren in den vergangenen Tagen 15 Jugendliche in Regensburg unterwegs und putzten Stolpersteine. Insgesamt 251 Messingsteine erinnern im Regensburger Stadtgebiet an Opfer des NS-Regimes, die vor ihrer Deportation in Regensburg gelebt hatten. Organisiert wurde die Aktion von der Jungen Union.

„Es freut mich sehr, dass auch dieses Jahr wieder viele Freiwillige an unserem Stolpersteinputzen teilgenommen haben“, so die JU-Ortsvorsitzende der Altstadt, Isabella Rastorfer. Auch wenn das gesellschaftliche Leben aktuell von der Pandemie überschattet wird, sei es ihr wichtig, die Erinnerung an die Holocaust-Opfer lebendig zu halten.

Auch der JU-Kreisvorsitzende und Stadtrat Tim Helmes beteiligte sich an der Aktion. „Uns geht es darum, durch eine würdige Erinnerungskultur engagiert Stellung zu beziehen gegen Fremdenhass und Antisemitismus“, so Helmes. Die JU organisierte das Format nun zum dritten Mal.

Verlegt wurden die Steine von einer Arbeitsgruppe des Evangelischen Bildungswerks, die auch die Putzaktion begleitete.

Die Junge Union Regensburg-Stadt ist die Jugendorganisation der CSU und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die politische Arbeit kennenzulernen. Regelmäßig organisiert sie gemeinnützige Veranstaltungen in Regensburg, an denen sich auch Nicht-Mitglieder beteiligen können.


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