13.10.2020, 22:47 Uhr

Kommunalpolitik Bürgermeister Rudolf Gruber will Pielenhofen fit für die Zukunft machen

 Foto: Romina Wildenauer Foto: Romina Wildenauer

Der Antrittsbesuch beim Bürgermeister Rudolf Gruber zeigt, dass die Gemeinde Pielenhofen gut dasteht. Die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer steht als die zuständige Stimmkreisabgeordnete allen Bürgermeistern des Landkreises unterstützend zur Seite, wenn es um Anliegen an die Landespolitik geht. Zugleich macht sie sich ein Bild über laufende und anstehende Projekte in den Landkreiskommunen – so auch in Pielenhofen.

Pielenhofen. Treffpunkt war der Platz vor dem Klosterstadel, wo es einen Dorfladen, einen Saal und einen Kulturkeller unter einem Dach gibt. Der Kauf des Gebäudes war eine der wichtigsten Entscheidungen für Entwicklung der Gemeinde, so Bürgermeister Gruber. Stierstorfer, die den Dorfladen auf ihrem Weg durch den Landkreis schon öfter besucht hat, bezeichnete den Klosterstadel als „echtes Schmuckstück“ und eine echte Bereicherung für das Gemeindeleben. „ Wir haben einen Treffpunkt für jung und alt geschaffen, Einheimische und Touristen fühlen sich hier wohl“ betont Gruber. Stierstorfer freute sich, dass der Freistaat Bayern sich zur Hälfte an der kostenintensiven Sanierung mit Mitteln aus der Städtebauförderung beteiligt hatte. „Dafür habe ich mich sehr eingesetzt und umso schöner ist es zu sehen, dass das Gebäude mit dem Vorplatz jetzt den Mittelpunkt der Gemeinde bildet“.

Gruber berichtete, dass aktuell der Neubau des Feuerwehrhauses, die Erweiterung des Kindergartens, sowie die Umsetzung eines neuen Baugebietes auf der Agenda stehe. „Wir wollen, dass junge Familien nach Pielenhofen kommen und sich hier wohl fühlen“, so das Gemeindeoberhaupt. Pielenhofen bildet gemeinsam mit der Gemeinde Pettendorf einen Schulverband, im imposanten Klostergebäude ist die Herderschule untergebracht und in die ehemalige Grundschule ist die Fachakademie für Sozialpädagogik eingezogen. Die günstige Verkehrsanbindung an Regensburg mache die Gemeinde außerdem attraktiv für viele Bürgerinnen und Bürger. Verbesserungsmöglichkeiten gäbe es noch bei der ÖPNV- Anbindung. Besonders ist auch die Wärmeversorgung künftiger Baugebiete in Pielenhofen und der Gebäude rund um das Kloster: Hier setzt die Gemeinde auf Nahwärme mit erneuerbaren Energien aus Holzhackschnitzel.

Pielenhofen liegt landschaftlich reizvoll im Naabtal. „Wir müssen behutsam mit unserer wertvollen Landschaft umgehen“, so Gruber. Aber wir brauchen auch maßvolle Entwicklungsmöglichkeiten. Mit der Überarbeitung des veralteten Flächennutzungsplanes sollen Potenziale für die Entwicklung Pielenhofens untersucht werden, um so auch die Gemeinde weiterhin zukunftsfähig zu machen.

Wie viele Landkreisgemeinden waren auch die wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen aufgrund der Corona-Pandemie Gesprächsthema. Stierstorfer erläuterte, dass der Freistaat Bayern die Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer pauschal ausgleiche.


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