16.09.2020, 11:06 Uhr

Mobilfunkausbau Funkmast in Regendorf schließt Lücke auf der Autobahn

Peter Unger, Bruno Jacobfeuerborn, Hubert Aiwanger, Tanja Schweiger, Andrea Dobsch und Tobias Gotthardt. Foto: Kathrin LechlPeter Unger, Bruno Jacobfeuerborn, Hubert Aiwanger, Tanja Schweiger, Andrea Dobsch und Tobias Gotthardt. Foto: Kathrin Lechl

„Ohne Mobilfunk funktioniert nichts mehr“, weiß Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Doch auf Bayerns 2.500 Kilometer Autobahnen gibt es immer noch Lücken, die es zu schließen gilt. Am Dienstag, 15. September, gab Aiwanger einen neuen Funkmasten in Regendorf in Zeitlarn frei, der ab sofort eine solche Lücke abdeckt.

Zeitlarn. Panne auf der Autobahn und kein Netz – das kann leider auch im Jahr 2020 immer noch passieren. „Mobilfunk in Bayern auf den Autobahnen ist wichtig“, betonte Andrea Dobsch, Bürgermeisterin der Gemeinde Zeitlarn, deshalb am Dienstag bei der offiziellen Inbetriebnahme des Mobilfunkmasten in Regendorf an der Autobahn A93. Aiwanger erklärte: „Ohne Mobilfunk funktioniert nichts mehr, das ist heute nicht mehr denkbar.“

Es gebe immer noch 900 Kommunen mit weißen Flecken, so Aiwanger. Der Wirtschaftsminister schickte selbst eine Messtruppe, die bestätigte: Es sind noch Lücken da.Trotz des großen Finanzaufwands brauche Bayern eine solche Infrastruktur, die auch von den Bürgern gefordert werde. 50 zusätzliche Masten bräuchte man noch, erklärt Landrätin Tanja Schweiger. „Der nagelneue Mobilfunkmast deckt Lücken ab“, freut sich Aiwanger.

Der neue Mast wurde in einem einzigartigen Verfahren hergestellt. Der sogenannte Schleuderbetonmast besteht aus hochfestem Beton und ist innen hohl. Bestiegen wird der 46 Meter hohe Mast von außen. Mit dem neuen Standort sind rund 99 Prozent der bayerischen Autobahnen versorgt.


0 Kommentare