10.09.2020, 08:40 Uhr

Modernisierung Hammerschlag im Wöhrdbad leitet Sanierungsarbeiten ein


Das Regensburger Wöhrdbad wird saniert und soll erst zu den Sommerferien 2021 wieder öffnen. Der Abriss des alten Funktionsgebäudes wurde am Montag, 7. September, mit einem Hammerschlag eingeleitet.

Regensburg. Trotz Corona-Krise und Einschränkungen war das Regensburger Wöhrdbad – von vielen Regensburgerinnen und Regensburgern immer noch RT-Bad genannt – auch diesen Sommer sehr beliebt: Rund 42.600 Badegäste besuchten dieses Jahr das Kultbad, durchschnittlich sind es rund 75.000 pro Jahr. Die Zahlen zeigen die große Nachfrage des Bads, freute sich Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Regensburg. Doch jetzt ist das Wöhrdbad auch schon wieder zu und das aus gutem Grund: Die Sanierungsarbeiten, die bis zu den Sommerferien 2021 abgeschlossen sein sollen, haben begonnen. Mit einem offiziellen Hammerschlag leiteten Koller und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer am Montag, 7. September, den Abbruch des alten Funktionsgebäudes ein.

„Es ist die größte Modernisierung seit Langem“, so die Oberbürgermeisterin, „Ziel ist, dass das Bad attraktiv bleibt und sogar noch attraktiver wird“. Koller erklärte: „Das Wöhrdbad ist in die Jahre gekommen“ und fügte hinzu: „Der Baumbestand ist sensationell und soll auch erhalten bleiben.“ Der Charakter des Bades werde nicht vollständig verändert, so Koller. So wird das Wöhrdbad auch ein reines Sommerbad bleiben, eine Traglufthalle für die ganzjährige Nutzung hätte einen unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch mit sich gebracht und widerspreche den Klimazielen der Stadt, betonte Maltz-Schwarzfischer.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird das Funktionsgebäude erneuert, der Eingang wird in die Mitte verlegt, Duschen und Umkleiden befinden sich zukünftig in geschlossenen Räumen, eine Cafeteria mit großer Terrasse wird gebaut und Sitz- und Liegeflächen sowie die gesamte Bade- und Energietechnik werden ebenfalls erneuert. „Die Becken waren bisher manchmal etwas frisch“, erklärte Koller. Das wird sich in Zukunft mit dem neuen Energiekonzept ändern, sodass auch die Saison verlängert werden kann.

Die Baukosten für die Sanierung betragen insgesamt rund sechs Millionen Euro. Im Oktober dieses Jahres stehen die Erdarbeiten an, im November beginnen dann die Roharbeiten. „Der Zeitplan ist eng getaktet“, so Koller, „denn wir wollen unbedingt zu den Sommerferien 2021 wieder eröffnen“.


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