08.09.2020, 13:49 Uhr

Politik Alexander Roth bleibt Vorsitzender der Jusos im Landkreis Regensburg

 Foto: Maximilian Karl Foto: Maximilian Karl

Bei ihrer Konferenz am 29. August in Regenstauf bestätigten die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im Landkreis Regensburg den amtierenden Vorsitzenden mit 100 Prozent im Amt. Mit dem gleichen Ergebnis wurden Susanne Nichtewitz (Regenstauf) und Kerstin Geller (Pentling) als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Komplettiert wird der Vorstand von den beiden Regenstaufern, Maximilian Karl und Kay Miller.

Landkreis Regensburg. „Im abgelaufenen Jahr haben wir als Jusos viele Akzente im Landkreis gesetzt. Die von uns geforderte Stadtumlandbahn hat es in die jeweiligen Koalitionsvereinbarung von Stadt und Land geschafft. Wir werden weiter darauf pochen, dass die Stadtbahn in maximal 15 bis 20 Jahren von Regensburg bis Neutraubling, Pentling und Lappersdorf fährt“, lautet das Fazit des Juso-Kreisvorsitzenden. Bei der Konferenz wurden diverse Anträge verabschiedet. In einem sechsseitigen Mobilitätskonzept, fordern die Jusos neue Wege in der Verkehrspolitik des Landkreises. So sollen Bus und Bahn stärker als bisher gestärkt werden. Mittelfristig sollen bestehende Linien deutlich ausgebaut werden und jeder Bürger im Landkreis soll für zwei Euro am Tag mit dem Bus fahren können. Mietbare Fahrzeuge zu angemessenen Preisen sollen laut der Jusos vor allem dort aufgestellt werden, wo eine regelmäßige Busverbindung auch in Zukunft schwierig sein wird. Langfristig soll jede Gemeinde einmal die Stunde von einem Bus angefahren werden. Je nach Fahrgastzahl soll das durch Autoshuttels, kleine Busse oder durch „normale“ Busse geschehen. Für die Jusos ist klar: „Wenn wir die Probleme unserer Region lösen wollen, darf das nicht mehr im Klein-Klein passieren. Wir brauchen eine echte Verkehrswende.“

Die Jusos haben auch andere Anträge beschlossen. So fordern sie die Einführung einer gelben Tonne im Landkreis, um die Wertstoffhöfe zu entlasten und die Umwelt durch eine bessere Mülltrennung zu schützen. Außerdem fordern sie auf der Landkreisebene einen Integrations- und Migrationsbeirat, der bereits im letzten Koalitionsvertrag vereinbart, aber nicht umgesetzt wurde.


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