31.08.2020, 10:43 Uhr

Bilanz Hochbetrieb bei der Zulassungsstelle des Landkreises Regensburg

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Am 6. Juli wurden die Öffnungszeiten in der Zulassungs- und Führerscheinstelle des Landratsamtes Regensburg geändert. Die Führerscheinstelle hat seit dem wieder wie vor der Corona-Zeit geöffnet.

Landkreis Regensburg. Die Zulassungsstelle ist seit 6. Juli an den Vormittagen wieder „für jedermann“ offen, mit der Einschränkung, dass nur so viele Wartenummern vergeben werden, wie auch bis Mittag abgearbeitet werden können. Von Montag bis Donnerstag, jeweils nachmittags, bleibt es in der Zulassungsstelle beim bisherigen System der vorherigen Terminvereinbarungen. Die erste Zwischenbilanz nach zwei Wochen hatte eine Zunahme der Gesamtvorgänge zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 19,1 Prozent ergeben, bei den reinen Fahrzeugzulassungen lag sogar eine Steigerung um knapp 27 Prozent vor.

Die zweite Zwischenbilanz jetzt, die einen Zeitraum von sechs Wochen ab dem 6. Juli umfasst, bestätigt diese Tendenz: Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zulassungsstelle wurden vom 6. Juli bis zum 14. August 2020 insgesamt 12.968 Zulassungsvorgänge bearbeitet. Dies bedeutet eine Steigerung von 16,9 Prozent zum vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Davon waren 6.368 Zulassungsvorgänge (plus 18,3 Prozent), 3.881 Außerbetriebsetzungen (Plus 16,3 Prozent) sowie 2.719 sonstige Verwaltungsvorgänge (plus 14,8 Prozent). „Auch die zweite Zwischenbilanz zeigt, dass es trotz der corona-bedingten Erschwernisse im Betriebsablauf gelungen ist, sogar ein noch höheres Arbeitsaufkommen zu bewältigen als im Vorjahr“, so Landrätin Tanja Schweiger. Der hohe Arbeitseinsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde habe dies möglich gemacht. Dass es trotz Ausschöpfens aller personellen und organisatorischen Ressourcen manchmal zu Wartezeiten komme, sei bedauerlich. Die immer noch andauernden Nachwirkungen des Lockdowns, die Mehrwertsteuersenkung oder auch der zunehmende Mehraufwand für Sonderfahrzeuge sorge auch im gut organisierten Arbeitsablauf und trotz eingeplanter Pufferzeiten oftmals zu Verzögerungen. „Wir arbeiten mit großem Einsatz weiter, den Betriebsablauf trotz schwieriger Gesamtumstände aufgrund der Coronaregeln weiter zu optimieren und die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten“.


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