30.08.2020, 17:01 Uhr

Neue Räume Baustellenbesichtigung bei der Regensburger Tafel

 Foto: Christine Gansbühler Foto: Christine Gansbühler

Als am 9. Januar 2020 vom Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer der Runde Tisch zur Raumsituation der Tafel Regensburg gegründet wurde, stand damals ein Schild mit der Aufschrift 204 Tage auf dem Tisch. Soviel Zeit blieb noch bis zum Ablauf des bestehenden Mietvertrages.

Regensburg. Exakt 200 Tage später hat die Tafel Regensburg wieder zu einem Termin eingeladen. Dieses Mal zur gemeinsamen Baustellenbesichtigung der neuen Heimat, zusammen mit Peter Aumer und Vertretern aller am Umbau und Umzug beteiligten Firmen.

„Es grenzt an ein Wunder, wenn man sich anschaut, was hier in so kurzer Zeit alles geschaffen wurde“ so Christine Gansbühler, Vorsitzende der Tafel Regensburg. „Ohne das Team als ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafel Regensburg wäre dies nicht möglich gewesen“ so Gansbühler. Sie dankte den Vertretern der Firmen für die schnelle und unkomplizierte Bauausführung. „Es gibt zwar noch viel zu tun, bevor alle Handwerker aus dem Haus sind, aber nach dem aktuellen Stand der Arbeiten können wir sagen, dass am Montag, den 31. August die erste Ausgabe in den neuen Räumen stattfinden kann“ so Gansbühler.

„Man erkennt die Räumlichkeiten nicht wieder“ so Gerhard Fischer. „Vor Monaten standen wir in einer grauen Industriehalle, jetzt glänzt der Boden und die Wände strahlen in der für die Tafel typischen Farbkombination weiß-grün. Koordiniert von den Ingenieurbüros Steinhofer und Kaulich und Hofmann wurde in den letzten drei Wochen ununterbrochen gewerkelt. Auch das Liegenschaftsamt und das Bauamt der Stadt Regensburg haben das Projekt schnell und unkompliziert begleitet.

Gansbühler und ihr Stellvertreter Gerhard Fischer nutzten die Gelegenheit auch, um dem Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer für sein Engagement zu danken.Er stellte die Kontakte zu den vielen Handwerker her und hat auch selbst beim Ausmalen der Halle mit Hand angelegt. „Peter Aumer hat auch die erste Tafelpatenschaft übernommen“ so Gansbühler. Mit dem Projekt „Helfern helfen – Tafelpate werden“ kann jeder die Tafel unterstützen. Es reicht auf der unter www.tafel-regensburg.de den dazugehörigen Antrag auszufüllen.

Bis alles fertig ist, wird es wohl noch zwei bis drei Wochen dauern. Wichtig für die Kundinnen und Kunden der Tafel Regensburg ist aber, dass es trotz Umbaus und Umzugs keine Schließzeiten geben wird – auch nicht vorübergehend! Darauf sind alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafel besonders stolz. „Wir hoffen jetzt, dass wir von Stadt und Landkreis Regensburg jetzt noch eine positive Nachricht bezüglich der Förderung für die laufenden monatlichen Betriebskosten bekommen“ so Gansbühler und Fischer. „Dann muss sich keiner mehr Sorgen um die Zukunft der Tafel Regensburg machen!“


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