17.08.2020, 09:49 Uhr

Zu Besuch in Nürnberg Fährt die Regensburger Straßenbahn bald mit Batterien?

Jan Mascheck, Frank Steinwede, Tobias Schneider, Günther Dürrmeier, Martin Kempter und Helmut Dümler. Foto: IG Historische StraßenbahnJan Mascheck, Frank Steinwede, Tobias Schneider, Günther Dürrmeier, Martin Kempter und Helmut Dümler. Foto: IG Historische Straßenbahn

Vertreter von das.Stadtwerk Mobil und der IG Historische Straßenbahn Regensburg schauten sich in Nürnberg im Depot St. Peter bei den Freunden der Nürnberg Fürther Straßenbahn e.V. an, wie dort die Fahrzeuge restauriert werden.

Regensburg/Nürnberg. Die Kollegen vom Verein der Freunde der Nürnberg Fürther Straßenbahn e.V. gaben viele hilfreiche Tipps und Empfehlungen was zu beachten wäre sowohl bei der optischen Restaurierung wie auch bei der Prüfung der Elektrik vor einem potentiellen Fahrtest des Triebwagens. Die Gruppe aus Regensburg, bestehend aus Frank Steinwede (Stadtbahnkoordinator von das.Stadtwerk, aber auch zuständig für die alte Tram), Helmut Dümler (Werkstattleiter a.D. von das.Stadtwerk), Martin Kempter (Straßenbahntechniker der IG), Günther Dürrmeier (zweiter Vorsitzender und Elektrotechniker) sowie Jan Mascheck (erster Vorsitzender der IG) erhielt detaillierte Einblicke, wie die Nürnberger Kollegen die Restaurierung ihrer Fahrzeuge planen und umsetzen.

„Es war beeindruckend und sehr informativ, wir haben sehr viel Informationen mit nach Regensburg bekommen, wie die optische Restaurierung und Fahrbarmachung gegebenenfalls aussehen könnte. Es war wirklich beeindruckend mit welchem Elan, mit welcher Freude die Nürnberger an das Thema Straßenbahn herangehen wie auch, welch starke Kooperation des dortigen Vereins mit den Verkehrsbetrieben vorherrscht. Viele Mitarbeiter sind auch Mitglieder im Verein!“ Günther Dürrmeier fügte hinzu „Die Sammlung in St. Peter, das Straßenbahnmuseum dort gilt als das zweitschönste in Bayern nach einer Auswertung der Google-Kommentare, viel für Jung und Alt, für Tram- und auch Technikliebhaber wird dort gezeigt. Die Herstellung der Fahrfähigkeit der Straßenbahn unter Anlehnung an die moderne italienische Batterie- und Überwachungstechnik der Elektrobusse der Altstadtlinie muss als Lösungsansatz auf jeden Fall mit einbezogen werden.“

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass zunächst eine elektrotechnische Untersuchung des Triebwagens anhand existierender Stromlaufpläne mit dem Ziel eines Fahrtests erfolgen soll. Der Besuch in Nürnberg wurde mit einer Sonderfahrt eines Oldtimers abgerundet. Mit vielen Ideen machen sich die Regensburger ans Werk, den Triebwagen zum Fahren zu bringen und optisch aufzuhübschen. Man darf gespannt sein! Weitere Infos gibt es im Internet unter www.strassenbahnregensburg.de.


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