30.07.2020, 14:08 Uhr

Politik FDP Regensburg-Land wählt neuen Vorstand – Stefan Potschaski im Amt bestätigt

Dominik Kampe, Christiane Settelmeier, Martin Hagen, Alexander Pöhl, Stefan Potschaski, Raphael Dirnberger, Sebastian Schaller, Veronika Bösl, Uli Lechte, Norbert Vögerl. Foto: Fabian SchererDominik Kampe, Christiane Settelmeier, Martin Hagen, Alexander Pöhl, Stefan Potschaski, Raphael Dirnberger, Sebastian Schaller, Veronika Bösl, Uli Lechte, Norbert Vögerl. Foto: Fabian Scherer

Am Dienstag, 28. Juli, fand die Jahreshauptversammlung der FDP Regensburg-Land mit Neuwahlen des Vorstandes in Donaustauf satt.

Landkreis Regensburg. Mit der absoluten Mehrheit wurde der Markt-, Kreis- und Bezirksrat Stefan Potschaski (Ortsverband Regenstauf) als Kreisvorsitzender im Amt bestätigt. In seiner Vorstellungsrede ging Potschaski vor allem auf die aktuelle Landkreispolitik ein und betonte, dass auch die FDP als kleinster Koalitionspartner innerhalb der Landkreiskoalition Gehör findet und durchaus Akzente setzen kann. Der alte und neue Kreisvorsitzende betonte besonders das Vertrauen sowie die konzentrierte Sacharbeit innerhalb der Landkreiskoalition unter Landrätin Tanja Schweiger.

Als Potschaskis Stellvertreter wurden Norbert Vögerl (Ortsverband Laaber-Brunn), Raphael Dirnberger (Wenzenbach) und Ingo Lederer (Regenstauf) gewählt. Ebenso einstimmig wurden der Schatzmeister, Sebastian Schaller (Neutraubling) und Christiane Settelmeier (Pettendorf) als Schriftführerin wiedergewählt. Beisitzer sind in dieser Legislaturperiode Veronika Bösl (Regenstauf), Alexander Pöhl (Laaber-Brunn), Simon Kalb (Laaber-Brunn), Michael Aicher (Regenstauf) und Dominik Kampe (Barbing).

Als besonderes Highlight durften die anwesenden Mitglieder einem Bericht aus dem Bayerischen Landtag von FDP-Fraktionschef Martin Hagen, der speziell für die Kreishauptversammlung angereist war, folgen. Er berichtete nicht nur über die verschiedenen Anträge der FDP im Landtag, wie zum Beispiel die Forderung der Einführung der Maskenpflicht schon vor dem Lockdown oder effizientere Überbrückungshilfen für Unternehmen in Bayern. Martin Hagen fokussierte in seiner Rede unterschiedliche Themenschwerpunkte: „Die Corona-Krise droht zur Bildungskrise zu werden. Grade Kinder aus bildungsfernen Schichten drohen abgehängt zu werden. Der Kultusminister muss endlich tragfähige Konzepte für eine Rückkehr zum Regelunterricht entwickeln. Wir haben einen Gesetzentwurf zur Parlamentsbeteiligung in der Coronapolitik eingebracht. Bisher entscheidet die Staatsregierung alles alleine. Es kann nicht sein, dass die Volksvertreter dauerhaft zu Statisten degradiert werden. Der Landtag muss das Heft des Handelns endlich in die Hand nehmen. Wir können das Bayern von morgen nicht mit Rezepten von gestern gestalten. Herausforderungen wie der Klimawandel, die digitale Transformation oder der demografische Wandel verlangen nach neuen Antworten.“ In der anschließenden Gesprächsrunde stellte sich der Fraktionsvorsitzende zahlreichen Fragen zur Bildung und zur wirtschaftlichen Lage im Freistaat.

Im Anschluss folgte ein Bericht aus dem Bundestag des örtlichen FDP-Wahlkreisabgeordneten Uli Lechte, der im Verlauf seines Vortrages auch ein Bild von der außenpolitischen Lage Deutschlands und der schwierigen politischen Konstellation zwischen China und Taiwan aufzeigte. Auch Lechte stellte sich anschließend den zahlreichen Fragen der Mitglieder.


0 Kommentare