17.07.2020, 14:20 Uhr

Zu Besuch Kerstin Radler informiert sich bei den Baseballern über Regensburger Sportinternat und Spitzensport

Sportdirektor Martin Brunner, MdL Kerstin Radler, Geschäftsführer Armin Zimmermann. Foto: Silvia GrossSportdirektor Martin Brunner, MdL Kerstin Radler, Geschäftsführer Armin Zimmermann. Foto: Silvia Gross

Mit über 800 Mitgliedern sind die Regensburger Buchbinder Legionäre die größte Baseballorganisation Deutschlands. Zudem zählt die Armin-Wolf-Arena zu den modernsten Baseballstadien Europas. Um sich davon ein Bild vor Ort zu machen, besuchte die Regensburger Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Kerstin Radler, die zugleich Mitglied im Landessportbeirat sowie als Stadträtin im Sportausschuss ist, die Regensburger Talentschmiede für das internationale Sportparkett des Baseballs.

Regensburg. „Regensburg kann stolz sein auf dieses sportliche Highlight, deren Erfolge bis in die amerikanische Major League Baseball reichen“, zeigt sich die Abgeordnete beeindruckt von der kontinuierlichen Erfolgsarbeit des Landesleistungszentrums und Bundesstützpunkts Regensburg. Auch das 2002 gegründete Sportinternat, das 30 Schüler beherbergen kann, könne sich sehen lassen. „Solche außergewöhnlichen athletischen Talente verdienen eine qualitativ hochwertige Förderung sowohl in sportlicher als auch in schulischer und pädagogischer Hinsicht“, zeigt sich Radler, selbst begeisterte Sportlerin, überzeugt.

Geschäftsführer Armin Zimmermann führte gemeinsam mit Martin Brunner, Sportdirektor des Bayerischen Baseball und Softball Verbands e.V., durch die Einrichtung. „Es geht uns in erster Linie darum, die Guten zu unterstützen, nicht diejenigen, die Geld haben, um sich exzellente Förderung leisten zu können“, so Zimmermann. Daher sei finanzielle Unterstützung seitens des Freistaats und der Stadt Regensburg wichtig, um Gleichheit unter den Talentierten herzustellen, unabhängig von deren monitärer Ausgangssituation. „Hier werden die besten Talente zusammengebracht, um erfolgreiche Athleten daraus zu machen. Unser Ziel ist der US-Profisport“, umschreibt Zimmermann die ambitionierte Aufgabe des Landesleistungszentrums.

Sportdirektor Brunner unterstrich die Außenwirkung, die Regensburgs sportliche Elite der Baseballer für Regensburg im Ausland erzielen: „Wenn man im Baseball über Deutschland spricht, dann spricht man über Regensburg“. Daher sei es nicht tragbar, dass die Baseballer bislang im Winter keine adäquate Trainingsmöglichkeit gehabt hätten. Genutzt wurde bislang die Sporthalle in der ehemaligen Leopoldkaserne ohne Heizung und sanitäre Anlagen.

Zimmerman und Brunner baten die Regensburger Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, sich für eine finanzielle Förderung und Gleichstellung seitens der Stadt und des Freistaats stark zu machen. Radler sicherte zu, sich mit der Thematik eingehend zu befassen und sich für die Anliegen der Baseballer einzusetzen.


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