26.06.2020, 21:01 Uhr

Entlastung Jugendarbeit organisiert zusätzliche Ferienangebote

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Für Kinder und Jugendliche werden in den bayerischen Sommerferien zusätzliche Angebote und attraktive Freizeitangebote geschaffen. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der Bayerische Jugendring Angebote für Kinder und Jugendliche, die sich an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 richten. Das teilt der Regensburger Abgeordnete und jugendpolitische Sprecher der Freie-Wähler-Landtagsfraktion, Tobias Gotthardt, mit.

Kallmünz. Ziel sei es, erklärt Gotthardt, Alleinerziehende und Eltern zu unterstützen, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung der Kinder während der corona-bedingten Schließungszeiten von Schulen bereits weitestgehend aufgebraucht haben. Wie der Bayerische Jugendring und Bayerns Kultusminister Professor Dr. Michael Piazolo mitteilten, sollen Schülerinnen und Schüler weitere attraktive Freizeitaktivitäten durch freie und kommunale Träger ermöglicht werden, über die ohnehin vorgesehenen und derzeit zulässigen Angebote der verbandlichen und kommunalen Jugendarbeit hinaus.

Es gehe auch darum, einen Ausgleich zu den belastenden Erfahrungen während der Corona-Pandemie zu schaffen. Von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren und sind junge Menschen insbesondere betroffen. Nicht nur die täglichen sozialen Kontakte in der Schule entfielen, sondern auch die außerschulischen Freiräume wie etwa die Treffen in Kinder- und Jugendgruppen oder Besuche von Jugendtreffs. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo betont: „Es ist mir ein Anliegen, nach den aufreibenden letzten Monaten für die Familien ein Angebot mit aktiver Ferienbetreuung zu schaffen.“

In Kooperation mit dem Kultusministerium hat der Bayerische Jugendring ein digitales Ferienportal im Internet unter www.bjr.de freigeschaltet, auf dem interessierte Träger ihre Ferienangebote einstellen können. Auch interessierte Vereine können sich hier melden oder bei Rückfragen mit dem Bayerischen Jugendring Kontakt aufnehmen. Auf dem Ferienportal können sich Eltern in Kürze direkt informieren und dann unmittelbar auf die Träger zugehen, um ihr Kind für ein konkretes Ferienangebot anzumelden. „Wir haben über unsere Schulen eine bayernweite Bedarfsabfrage gestartet“, so Kultusminister Prof. Dr. Piazolo. „Damit können wir zeitnah detaillierte Angaben zu den Bedarfslagen an den einzelnen Schulstandorten übermitteln und bei einer regional besonders hohen Nachfrage mit der örtlichen Trägerlandschaft nach Lösungen suchen.“


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