26.06.2020, 09:37 Uhr

Gemeinsam digital sozial Bürgerpreis für Mitmachchat Moritz

 Foto: KreBeKi/Thomas Harmsen Foto: KreBeKi/Thomas Harmsen

Die Preisträger des diesjährigen Bürgerpreises unter dem Motto „Neue Netze, neue Nachbarn - gemeinsam digital sozial“ stehen fest: Sieben herausragende Projekte, unter denen das Preisgeld von 50.000 Euro aufgeteilt wird. Der erste Preis geht unter anderem nach Regensburg

Regensburg/München. Landtagspräsidentin Ilse Aigner betonte: „Die Auswahl war nicht einfach, denn wir haben glücklicherweise viele sehr gute Bewerbungen gehabt. Es ist toll zu sehen, wie die Bürgerinnen und Bürger in Bayern mit großem ehrenamtlichen Einsatz die Menschen untereinander verbinden – gerade auch mithilfe digitaler Angebote – und so dafür sorgen, dass der Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten stärker wird. Gerade in den vergangenen Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ja umso wichtiger, durch eine digitale Vernetzung auch von daheim aus für andere da zu sein. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich!“

Der Beirat – bestehend aus je einem Vertreter bzw. einer Vertreterin der Fraktionen im Bayerischen Landtag, des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen Städtetags sowie des Vereins Bayerische Landtagspresse und geleitet von Landtagspräsidentin Ilse Aigner – bewertete insgesamt 57 Bewerbungen. Da mehrere der Projekte überzeugten, entschieden sich die Mitglieder dafür, zweimal den ersten Preis, zweimal den zweiten Preis und dreimal den dritten Preis zu vergeben. Der Beirat bedankte sich auch bei allen anderen Bewerbern.

Mit 10.000 Euro wurde ein Regensburger Projekt mit dem 1. Preis ausgezeichnet:

Mitmachchat Moritz - Zweimal in der Woche laden seit Beginn der Corona-Maßnahmen eine Radiomoderatorin und ein Musiker Stationen in Kinderkliniken und Behinderteneinrichtungen zu einem Videochat ein, bei dem gesungen oder gespielt wird. Damit ermöglicht die Initiative es Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer ansteckenden Krankheit oder eines schwachen Immunsystems niemand besuchen darf oder weil sie Risikopatienten sind, per Handy, Tablet oder Computer Kontakt zu Angehörigen und Freunden aufzunehmen und gemeinsam mit ihnen etwas erleben. Ehrenamtliche bereiten die Beiträge für den Videochat vor, wie Bewegungslieder, Improvisationen, Filme oder kreative Projekte und betreuen die Umsetzung.

Auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie wird der Preis lediglich in kleinem Rahmen am 29. Oktober im Maximilianeum überreicht.


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