23.06.2020, 16:33 Uhr

Bauprojekt „Gestalten statt verhindern“ – CSU bleibt auf Kurs, wenn es um die Sallerner Regenbrücke geht

Demo im Jahr 2008. Foto: Andreas TrägDemo im Jahr 2008. Foto: Andreas Träg

Die CSU Regensburg hat das Projekt Sallerner Regenbrücke seit vielen Jahren auf der Agenda.

Regensburg. Mit dem erneuten Planfeststellungsverfahren rückt eine Verwirklichung näher, auch wenn es wohl noch einige Jahre bis zu einer Realisierung dauern wird. „Wir sehen in den Ortsteilen Sallern und Reinhausen dringenden Handlungsbedarf für eine Verbesserung der Verkehrssituation für alle Verkehrsarten und haben das Ziel, die Situation der seit Jahrzehnten stark von Lärm und Verkehr belasteten Anwohner der Amberger Straße spürbar zu verbessern“ erläutert der Stadtrat und Kreisvorsitzende Michael Lehner. „Wir stehen nach wie vor an der Seite der Menschen, die sich seit Jahrzehnten für eine Verkehrsentlastung vor Ort einsetzen.“

„In den Koalitionsgesprächen haben wir deutlich gemacht, dass die CSU am Projekt der Sallerner Regenbrücke festhalten wird. Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Vorgehen geht also nicht zulasten einer Verkehrswende, sondern steht zuvorderst für eine Entlastung der Menschen“ ergänzt der stellvertretende Kreisvorsitzende Christoph Gailer, der vor Ort seit Jahren für das Projekt wirbt. „Der aktuelle Individualverkehr wird im Stadtnorden nicht einfach so verschwinden. Daher ist uns Verkehr an den Wohngebieten vorbei lieber, als durch sie hindurch!“

Was von vielen Gegnern des Bauvorhabens immer wieder gekonnt übersehen wird, ist die Tatsache, dass diese zusätzliche Überquerung des Regens endlich Alternativen zur Pkw-Nutzung für Menschen im nord-westlichen Landkreis aufzeigen wird. Busanbindungen könnten über die Brücke schnell und unkompliziert ins Stadtzentrum geführt werden, direkt über die Kreuzung der Isarstraße, wo ein zentraler Umsteigeknoten für die künftige Stadtbahn entstehen wird. Der CSU Ortsvorsitzende Sebastian Löschner setzt neben der Entlastung für die Anwohner auch auf deutliche Verbesserungen beim Radverkehr: „Ebenso ist ein entscheidender Punkt, dass die bestehende Lücke im Radwegenetz geschlossen wird. Bisher kann der Regen nur in Reinhausen oder flussaufwärts in Regendorf zu Fuß oder mit dem Rad überquert werden. Eine neue Querung ermöglicht ganz neue Verbindungen zwischen den Wohngebieten im Landkreis und den Arbeitsplätzen im Stadtosten.“

Der aktuelle Aufruf der CSU ist daher: „Verfolgend Sie mit uns das Ziel der Verkehrsentlastung für Wohngebiete und unterstützen Sie uns bei unserem Kurs! Wir werden dazu natürlich nicht nur auf die genannte Brücke setzen, sondern auch weitere Maßnahmen ins Auge fassen. Nicht nur in Sallern und Reinhausen, sondern überall da, wo Lebens- und Wohnqualität momentan leiden. Das ist für uns zentral.“


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