30.05.2020, 09:56 Uhr

Politik Regensburger SPD verabschiedet 150 Jahre Stadtratserfahrung in den „Ruhestand“

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„Allen, die in den Regensburger Stadtrat gewählt werden, ist bewusst, dass ihnen dieses Mandat für sechs Jahre übertragen wird“, hebt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger hervor. Neben die Aufgaben in Familie und Beruf tritt mit der Wahl in den Stadtrat die ehrenamtliche Stadtratstätigkeit.

Regensburg. Niemand jedoch weiß am Beginn einer Wahlperiode, wie lange das Stadtratsmandat sein Leben, seinen Wochenrhythmus und im Grunde seinen gesamten Alltag mehr oder weniger bestimmen wird. Zwischen der Fraktionssitzung am Montag und dem Stadtteilfest am Sonntag liegen in der Regel eine Vielzahl von Sitzungen der Stadtratsgremien und Aufsichtsräte, zahlreiche Bürgerkontakte, Veranstaltungen, Termine und Gesprächsrunden. Am 30. April war es für einige der Mitglieder aus der SPD-Stadtratsfraktion wieder mal soweit. Sie betraten mit dem Ausscheiden aus dem Stadtrat einen neuen Lebensabschnitt.

Mit den Fraktionskolleginnen und -kollegen Juba Akili, Dr. Tobias Hammerl, Oberbürgermeisterin a. D. Christa Meier, Margot Neuner, Michael Staab, Katja Vogel und der Landtagsabgedordneten Margit Wild haben sich 150 Jahre Stadtratserfahrung und Fraktionszugehörigkeit aus unserem politischen Alltag und dem Stadtrat verabschiedet.

„Wir danken diesen Kolleginnen und Kollegen für die vielen Jahre, in denen wir gemeinsam daran gearbeitet haben, Regensburg für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger noch lebens- und liebenswerter zu machen“, erklärt Dr. Burger. Die SPD-Stadtratsfraktion wünsche den jetzt ehemaligen Stadträtinnen und Stadträten Muße bei all den Dingen, die in den vergangenen Jahren im Privaten vielleicht zu kurz gekommen sind. Sein „Danke für alles“ verbindet er zudem mit dem Wunsch, dass die Ehemaligen der neuen SPD-Fraktion auch künftig mit Rat und Tat zur Seite stehen.


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