26.05.2020, 14:58 Uhr

Neuer Koordinator Die Stadt Regensburg baut ihr Fairtrade-Engagement weiter aus

Die SPD steht hinter dem Fairtrade-Gedanken, hier: Fraktionssprecher Dr. Thomas Burger. Foto: Thomas BurgerDie SPD steht hinter dem Fairtrade-Gedanken, hier: Fraktionssprecher Dr. Thomas Burger. Foto: Thomas Burger

Seit März hat die Stadt Regensburg mit Michael Grein einen neuen Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik in ihren Reihen, der zudem die Fairtrade-Steuerungsgruppe verstärkt und damit den Regensburger Fairtrade-Aktivitäten wertvolle neue Impulse gibt. Bereits seit 2012 ist Regensburg Teil der Fairtrade-Gemeinde mit über 1.200 Fairtrade-Towns in 24 Ländern.

Regensburg. „Den Titel muss man sich alle zwei Jahre mit einer Überprüfung einiger Kriterien wieder ‚verdienen‘“, erklärt Stadträtin Evelyn Kolbe-Stockert, selbst Mitglied der Steuerungsgruppe. „Regensburg hat ihren Titel erst im letzten Jahr wieder erfolgreich verteidigt – zur großen Freude der Lenkungsgruppe“. Schließlich gäbe es viel zu tun, um den Titel mit Leben zu füllen und Regensburg Schritt für Schritt immer weiter zu einer rundherum fairen Stadt zu machen.

Deshalb unterstützt Kolbe-Stockert die beiden Schwerpunktthemen „Faire Beschaffungen“ und „Fairer Handel“, die Grein kürzlich in einer Sitzung der Steuerungsgruppe vorgestellt hat. Ziel sei es dabei, ein umfassendes Nachhaltigkeitsdenken in der Stadtverwaltung zu verankern sowie einen Handlungsrahmen für faire und nachhaltige Beschaffungen zu erarbeiten. Dabei sollten auch zivilgesellschaftliche Akteure für Fairen Handel weiter miteinander vernetzt und unterstützt werden. Weitere Informationen sind auch unter www.regensburg.de nachhaltig zu finden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger freut über den zusätzlichen Schwung in der Fairtrade-Town Regensburg: „Wir von der Regensburger SPD-Fraktion wünschen dem Koordinator viel Erfolg bei seiner Arbeit. Das Thema Nachhaltigkeit war und ist für uns in vielen Bereichen ein sehr wichtiges Thema. Dies wird beispielsweise bei unserem Einsatz für einen Ausbau der erneuerbaren Energieträger bei der REWAG deutlich.“ Dabei sei es stets auch wichtig, Regensburg als Region zu begreifen: „Deshalb unterstützen wir auch entsprechende Projekte und Initiativen und sind seit 2019 zusammen mit dem Landkreis Regensburg eine staatlich anerkannte Öko-Modellregion.“ Ein weiteres Ziel seit zudem der verstärkte Einsatz von ökologisch sinnvoll und regional produzierten Lebensmitteln in städtischen Einrichtungen.


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