23.04.2020, 15:15 Uhr

Ab 27. April Regionalbusverkehr im Landkreis Regensburg fährt bald wieder im Normalbetrieb

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Der Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen wird in kleinen Schritten wieder aufgenommen. Den Anfang machen ab Montag, 27. April, die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen.

Landkreis Regensburg. Für alle übrigen Jahrgangsstufen werden die Angebote des „Lernens zu Hause“ weitergeführt und mit Blick auf die pädagogischen und organisatorischen Erfahrungen weiterentwickelt. Ab Montag, 11. Mai, könnten weitere Jahrgangsstufen mit dem Unterricht wieder beginnen. Vorstellbar ist nach Auffassung des Bayerischen Kultusministeriums eine weitere Ausweitung des Unterrichtsbetriebs etwa auf die Jahrgangsstufe 4 der Grundschule oder auf die Klassen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen. Über die Einzelheiten wird in nächster Zeit unter Einbeziehung der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Beschlüsse der Kultusministerkonferenz entschieden.

Um den Schülerinnen und Schülern und auch den Eltern die Planungen zu erleichtern, wird bereits ab kommenden Montag, 27. April, der reguläre Busbetrieb wieder aufgenommen. Die Busse fahren dann wieder im Vollbetrieb, also so, wie es vor der Corona-Krise an „normalen Schultagen“ der Fall war – auch wenn zunächst nur etwa zehn bis 15 Prozent des Schüleraufkommens zu erwarten sind. „Damit haben Schüler und Eltern die Sicherheit, dass die Busse zu den gewohnten Zeiten fahren und auch jeder wie bisher zur Schule kommt“, sagt Landrätin Tanja Schweiger und fährt fort: „Gleichzeitig schaffen wir so auch für die wieder zunehmende Zahl der Berufstätigen ein breiteres Beförderungsangebot und sorgen auch hier für Klarheit und Transparenz im ÖPNV-Angebot.“

Zur Minimierung des Ansteckungsrisikos müssen Personen ab dem siebten Lebensjahr bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ab kommenden Montag eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. GFN-Geschäftsführer Josef Weigl: „Derzeit sind noch wenige Menschen in den Bussen mit einem Mund-Nasen-Schutz unterwegs. Nachdem bei wieder ansteigenden Fahrgastzahlen im Bus das Abstandsgebot wohl nicht immer eingehalten werden kann, ist die ergänzende Maskenpflicht zum eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen sinnvoll und deren Einhaltung wichtig. Die Entwicklung des Fahrgastaufkommens werden wir beobachten und gegebenenfalls zusätzliche Busse einsetzen, soweit diese zur Verfügung stehen.“

Der Landkreis Regensburg ist für die Schülerbeförderung zu den Gymnasien, Realschulen, Wirtschaftsschulen, Berufsfachschulen, Berufsschulen in Vollzeit und Förderschulen zuständig. Darüber hinaus hat er als freiwillige Leistung für die 41 Landkreisgemeinden die Beförderung der Schüler an den M-Zügen der Mittelschulen übernommen. Im laufenden Schuljahr 2019/20 sind circa 7.800 Fahrschüler zu befördern. Ab Montag, 27. April, beginnt für knapp 900 Fahrschüler wieder der Unterricht, darunter 550 Realschüler, 105 Mittelschüler und 98 Gymnasiasten.


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