25.03.2020, 10:39 Uhr

Europaausschussvorsitzender Gotthardt zu Start der Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien

Hochrangige Gäste der Freie-Wähler-Landtagsfraktion waren zuletzt unter anderem der stellvertretende Außenminister Nordmazedoniens, Andrej Zhernovski (3. von rechts) sowie Julian Hodaj (3. von links), stellvertretender Innenminister Albaniens. Foto: Archiv/Philipp SeitzHochrangige Gäste der Freie-Wähler-Landtagsfraktion waren zuletzt unter anderem der stellvertretende Außenminister Nordmazedoniens, Andrej Zhernovski (3. von rechts) sowie Julian Hodaj (3. von links), stellvertretender Innenminister Albaniens. Foto: Archiv/Philipp Seitz

Die Europaminister der 27 EU-Staaten haben sich in einer Videoschalte darauf geeinigt, dass die Europäische Union Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien aufnehmen wird. Hierfür hatte sich auch der Ausschussvorsitzende Tobias Gotthardt stark gemacht.

Kallmünz. „Ich begrüße die eben gefällte Entscheidung des Europaministerrates in Brüssel zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien – unter einem verbesserten Verfahren, das noch mehr für Konsequenz und Transparenz bei den Verhandlungen sorgen wird“, erklärt Gotthardt.

„Wir Freie Wähler haben uns als erste parlamentarische Kraft in Deutschland explizit für eine ergebnisoffene Aufnahme der Verhandlungen ausgesprochen – auch aus einem geopolitischen Gebot der Stunde: Der Westbalkan braucht eine europäische Perspektive. Sind wir nicht da als Partner, kommen andere.“

Gotthardt betont: „Insofern ist heute – jenseits der Corona-Krise – ein guter Tag für ganz Europa. Ich bin mir sicher: Bayern wird eine konstruktive, führende Rolle bei der Heranführung des Westbalkans an die EU spielen – politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich.“


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