18.03.2020, 11:01 Uhr

Unser Soziales Bayern Der Freistaat kümmert sich um seine Senioren

 Foto: David Pereiras/123rf.com Foto: David Pereiras/123rf.com

Unter dem Motto „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ hat das Bayerische Sozialministerium gemeinsam mit den Bayerischen Wohlfahrtsverbänden und den Bayerischen Kommunalen Spitzenverbänden eine neue Kampagne für ältere Menschen gestartet.

München. Dazu erklärt Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Gerade um unsere Seniorinnen und Senioren müssen wir uns verstärkt kümmern. Sie sind als Risikogruppe stärker durch den Coronavirus gefährdet als andere Bevölkerungsteile. Alle die helfen können, müssen jetzt an einem Strang ziehen. In dieser besonderen Situation müssen wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten. Mit unserer Kampagne ‚Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!‘ zeigen wir gemeinsam mit den Hauptamtlichen in den Kommunen und den vielen ehrenamtlichen Verbänden vor Ort, dass Bayern niemanden allein lässt!“

Vor allem denjenigen, die in dieser schwierigen Zeit nicht bereits von Familie, Freunden oder Nachbarn unterstützt werden, muss Hilfe angeboten werden.

Älteren Menschen in Bayern wird geraten, sich – am besten telefonisch – an ihre Gemeinde vor Ort zu wenden. Hier können ihnen zentrale Anlaufstellen genannt werden, die bei Fragen weiterhelfen.

Die Pfarrgemeinden werden gebeten, auf ihre Mitglieder zuzugehen und gerade hilfebedürftige ältere Menschen zu unterstützen.

Die örtlichen Versorger mögen sich vor allem um Lieferungen an ältere Menschen kümmern, die nicht mehr mobil sind. Es sollen alle Möglichkeiten für ein unkompliziertes System zur Bestellung und Auslieferung der lebensnotwendigen Dinge wie Lebensmittel und Medikamente genutzt werden.

Alle Postboten werden gebeten, bei ihrer Arbeit aufmerksam zu sein und auf hilfebedürftige ältere Menschen zuzugehen.

Auch alle jüngeren Menschen werden gebeten auf ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu achten und ihre Unterstützung bei Besorgungen anzbieten, gleiches gilt für alle Nachbarn. Natürlich alles immer unter Beachtung der Handreichungen zur Gesundheitsvorsorge.

„Ich bin sehr froh, dass es bereits jetzt überall im Land Initiativen gibt – wie Hilfeangebote auf Nachbarschaftsportalen, Aushänge im Hausflur, ehrenamtliche Helferkreise und vieles mehr. Dafür allen, die seit Tagen und auch weiterhin hier besonders Wertvolles leisten, mein Dank und höchste Anerkennung!“, so Trautner.

Weitere Informationen zur Kampagne „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ gibt es online unter www.unser.soziales.bayern.de.


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