22.02.2020, 22:59 Uhr

Kommunalwahlen Namhafte Regensburger stellen sich hinter CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein

Dr. Astrid Freudenstein stellt sich den Fragen der über 100 Gesprächspartner im „Salzstadel“.  Foto: Hans-Christian WagnerDr. Astrid Freudenstein stellt sich den Fragen der über 100 Gesprächspartner im „Salzstadel“. Foto: Hans-Christian Wagner

Es ist kurz vor 12 Uhr an einem Wochentag im Februar. Die „Wurstkuchl“-Schänke im Erdgeschoss des Historischen Salzstadls füllt sich in kurzer Zeit bis auf den letzten Platz. Stadtbekannte Geschäftsleute, Hoteliers, Leute aus sozialen und kulturellen Initiativen, aus dem Sport, Gastronomen und einflussreiche Regensburgerinnen und Regensburger sind der Mittagseinladung von Dagmar Mühlbacher und ihrem Initiativkreis zu „Sechs auf Kraut“ gefolgt.

Regensburg. „Fünf vor Zwölf mit Freudenstein“ steht an Tafel neben dem Eingang zu lesen, und alle suchen den Austausch mit der CSU-Oberbürgermeister-Kandidatin Dr. Astrid Freudenstein. Nach einem kurzen Impulsvortrag stellt sie sich der offenen Diskussion.

Verkehr, Verwaltung, Kultur, Sport, Integration, Sicherheit, Drogenpolitik, Bauen – breit sind die Themen, die an die Bundestagsabgeordnete herangetragen werden, die spätestens am 29. März – am Tag der Stichwahl – neue Oberbürgermeisterin von Regensburg sein will. Die Anwesenden lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie das auch wollen. „Den Beamten wäre es lieber, wenn etwas vorwärts geht“, nimmt Freudenstein die Fachleute in der Verwaltung in Schutz. Herbe Kritik fahren die jüngsten „Verkehrsberuhigungen“ am Domplatz ein. „Wenn das so weiter geht, dann `Gute Nacht, Altstadt´“, bestätigt die Verkehrsexpertin die Sorgen der geschäftlich Aktiven in der Altstadt.

Gefordert wird wie in anderen bayerischen Großstädten eine zentrale Sportpolitik. Freudenstein verspricht einen Austausch mit anderen Oberbürgermeistern. Die Frage „Wie stattet ihr Eure Vereine aus?“ soll sich dabei auf Kosten für Hallen- oder Stadiennutzung richten, um die finanziellen Mittel der Vereine auf Qualität der Sportler und des Sportes zu konzentrieren. Lob kommt von der Vorsitzenden der Russlanddeutschen für die Integration in der Stadt. Astrid Freudenstein verspricht: „Ich reiche weiterhin die Hand.“ „Höchste Qualität in den Bereichen, die ich beeinflussen kann“, verspricht die OB-Kandidatin bei der als keineswegs ausreichend kritisierten Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Das kostenfreie, gebundene Ganztagsesangebot am städtischen Gymnasium sei „von der bunten Koalition geschrottet“ worden.

Eine rege und emotionale Diskussion entsteht noch einmal zur Verkehrsberuhigung am Domplatz. Größte Verärgerung hat ein Zeitungsbild mit zahlreichen Polizeifahrzeugen und Beamten ausgelöst, die die Berechtigungen der Autofahrer am östlichen Zufahrtsportal zum Domplatz kontrollieren. „An jeder Schule gebe es ein Drogenproblem, aber die Polizei steht am Domplatz“, schimpft ein Regensburger Unternehmer, dessen Tochter am Wochenende mit K.O.-Tropfen betäubt wurde. Die bekannte Drogenproblematik sei nicht nur Aufgabe der Polizei, sondern der präventiven Aufklärung, antwortet Astrid Freudenstein auch hier lösungsorientiert. Die Kritik an der mangelnden Präsenz der Polizei rufe die im europäischen Ausland und in vielen Großstädten erfolgreich eingesetzte Videoüberwachung auf den Plan, die selbst im rot-rot-grünen Berlin erfolgreich eingesetzt wird. Die Videoüberwachung erhöhe die Sicherheit, nur mit Polizeibeamten allein gehe das nicht.Parteipolitik ist beim Mittagstreff der Regensburger Stadtgesellschaft fast kein Thema. Dennoch: Die CSU sei die einzige verbliebene Volkspartei, so die Bestätigung aus der Runde. Für die Regensburger CSU-Stadtratskandidaten bricht Astrid Freudenstein eine Qualitäts-Lanze: „Wir sind nicht eine Blase bester Freunde. Wir haben für jeden Bereich Spezialisten, die das Beste für Regensburg herausholen wollen.“ „Ich wünsche Dir alles Glück auf Erden, dass die Frau Oberbürgermeisterin wird, die es verdient hat und die die Stadt verdient hat“, fasst BR-Kabarettist Jürgen Kirner, selbst gebürtiger Oberpfälzer, den Mittagstermin im Sinne der Anwesenden zusammen. Applaus.


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