08.02.2020, 12:43 Uhr

Jugendaustausch gezielt fördern Drei Experten aus Regensburg stellen sich im Bayerischen Landtag den Fragen der Abgeordneten

Ausschussvorsitzender Tobias Gotthardt und sein Stellvertreter Dr. Franz Rieger konnten drei Experten in Sachen Jugendaustausch im Bayerischen Landtag begrüßen. Foto: SeitzAusschussvorsitzender Tobias Gotthardt und sein Stellvertreter Dr. Franz Rieger konnten drei Experten in Sachen Jugendaustausch im Bayerischen Landtag begrüßen. Foto: Seitz

Neue Länder kennenlernen, den Horizont erweitern und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg knüpfen: Dafür steht der internationale Jugendaustausch. Nun beschäftigte sich der Bayerische Landtag damit, wie es um die Jugendbegegnung im Freistaat bestellt ist und wie diese noch besser werden kann.

REGENSBURG. Im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten begrüßte Ausschussvorsitzender Tobias Gotthardt hierzu unter anderem drei Experten aus Regensburg: Thomas Rudner vom Koordinierungszentrum Deutsch-tschechischer Jugendaustausch „Tandem“ in Regensburg, Nikolas Djuki vom Bayerischen Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südeuropa (BAYHOST) der Universität Regensburg sowie Heike Abt vom Institut für Kooperationsmanagement.

Gotthardt bewertete die Anhörung als „extrem lehrreich und überaus engagiert“. Ihm und seinen Landtagskollegen liege es am Herzen, den internationalen Jugendaustausch zu fördern und gezielt zu stärken. Schon am Podium habe sich gezeigt, so Gotthardt, „wie vielfältig der Austausch ist und wie viel Herzblut darin steckt“. Im Fokus der Anhörung stand unter anderem die Frage, wie rückläufigen Zahlen beim Schüleraustausch entgegengewirkt werden kann.

Klar äußert der Landtagsabgeordnete sich zur Schaffung des im Koalitionsvertrag verankerten Auslandsinstituts: „Wir schaffen damit einen Katalysator der internationalen Jugendbegegnung, einen ‘one-stop-shop‘ dafür. Wir stärken und entwickeln den Jugendaustausch in Bayern weiter auf hohem Niveau. Wir setzen Akzente – gerade im bayerisch-tschechischen Dialog. Doppelstrukturen wird es mit uns nicht geben. Vielmehr ein Dreh- und Angelpunkt zur besseren Koordinierung der bereits vorhandenen, hervorragenden Kompetenzen – vom Bayerischen Jugendring über Tandem bis hin zu einzelnen Jugendverbänden. 2020 wird ein Jahr der Jugend in Bayern – und die Förderung des Jugendaustausches ein wertvoller Baustein dafür.“


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