29.01.2020, 14:54 Uhr

Kommunalwahlen Neujahrsempfang im Landkreis – die Freien Wähler sagen Danke


Der Wahlkampf läuft auf vollen Touren, alle Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich von ihrer besten Seite. Neujahrsempfänge sind dazu eine gute Gelegenheit. Und so haben sich die Freien Wähler im Landkreis Regensburg entscheiden, 21020 zum ersten mal zu einem solchen Empfang geladen, Landrätin Tanja Schweiger meinte im Laufe des Abends begeistert: „Das wird nicht der letzte bleiben!“

LANDKREIS REGENSBURG In Pentling hatten im Stadel der „Walba“ die Freien Wähler am Dienstag, 28. Januar, zusammengefunden, um vor allem Danke zu sagen – Danke an Ehrenamtliche, die zum Empfang geladen waren. Landrätin Tanja Schweiger, die sich am 15. März erneut dem Votum der Wählerinnen und Wähler stellt, freut sich über jedes Engagement. Mit verschiedenen Maßnahmen wolle man die Ehrenamtlichen unterstützen. Sie sprach dabei konkret die Vereinsschule an, die mittlerweile Modellcharakter angenommen hat.

In ihrer Rede blickte Schweiger auf das zurück, was die vergangenen sechs Jahre umgesetzt werden konnte. Besonders stolz war sie darauf, dass Oberbürgermeister und Landräte in Sachen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) an einem Strang ziehen. Erst vor wenigen Tage war Verkehrsminister Hans Reichhart in der Region zu Gast. Bei einem gemeinsamen Termin wurde deutlich, dass man in Sachen Schiene hier an einem Strang zieht. Schweiger betonte, dass der 30-Minuten-Takt das Ziel sei, besser wären noch 20 Minuten, aber da käme einem ab und zu der ICE in die Quere, der natürlich Vorrang habe.

Auch der Autoverkehr liegt Schweiger am Herzen. Der Ausbau des Pfaffensteiner Tunnels sei dringend notwendig, der Tunnel sei das „Nadelöhr schlechthin“, sei wünschte sich hier eine ähnliche Solidarität der betroffenen Politikerinnen und Politiker wie beim SPNV. Und: „Auch die Kneitinger Brücke ist nicht vergessen“, so Schweiger. In Sachen Stadtbahn geht die Landrätin davon aus, dass „noch viel Wasser die Donau hinunter läuft“, bis die Planungen umgesetzt sind. Deshalb dürfe man andere Verkehrsprojekte nicht außer Acht lassen. Es müsse einen engen Zuganschluss in den Landkreis und gute Parkhäuser geben. Der Landkreis müsse unbedingt in die Planungen mit einbezogen werden.

Schweiger betonte, dass sie gerne nochmals sechs Jahre als Landrätin für die Bürgerinnen und Bürgerinnen im Landkreis arbeiten würde. „Wir haben viele Themen entwickelt die würde ich gerne weiter voranbringen“, so Schweiger.


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