25.01.2020, 00:09 Uhr

Kommunalwahlen Die Freien Wähler wollen die gestaltende Kraft für Kallmünz sein

(Foto: Freie Wähler Kallmünz)(Foto: Freie Wähler Kallmünz)

Neustart bei den Freien Wähler: Mit 28 Kandidatinnen und Kandidaten sowie einer „5er-Spitze“ gehen sie auf Liste 3 in den anstehenden Kommunalwahlkampf. Angeführt wird die Liste vom 39-jährigen Martin Schmid, der schon seit über 20 Jahren im Vereinsausschuss und seit einem Jahr auch in der Vorstandschaft die Geschicke des ATSV Kallmünz mitgestaltet.

KALLMÜNZ Danach folgt der zweite Bürgermeister Bernhard Hübl. „Ein gelungenes Miteinander der Generationen“, sagt Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt, der selbst auf Platz 5 der Liste antritt. Auf Platz 3 und 4 folgen Ina Geissler und Regine Modell, stellvertretende Vorsitzende der Feuerwehr Krachenhausen. Inhaltlich wollen die Freien Wähler „weiter gestaltende Kraft und politischer Ideengeber sein und Kallmünz mit Maß und Ziel nach vorne bringen“. Das Umland solle mehr als bisher eingebunden und vertreten sein.

Eröffnet wurde die gut besuchte Aufstellungsversammlung im Gasthaus Birnthaler in Krachenhausen mit einem Rückblick durch Hübl. „Wir waren in den vergangenen sechs Jahren das Zünglein an der Waage und haben diese Position genutzt, um Kallmünz zu gestalten“. Dabei habe Sachpolitik immer Vorrang gehabt: „Wir sind nicht die Marktschreier dieses Marktrats“, so Hübl: „Wir sind die Macher“.

Eine Philosophie, an die Martin Schmid anknüpfen möchte: „Gerade ein kleinerer Markt wie Kallmünz braucht in seiner Politik Tatendrang, Kreativität und Gemeinsinn.“ Wünsche und Visionen aller Gruppierungen müssten ausgesprochen, immer aber auch auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden: „Wir sind finanziell kein reicher Ort – aber wir haben unglaubliches Potential“, so Schmid. Gemeinsam mit den anderen Kandidaten werde er ein Wahlprogramm präsentieren, „das Brücken baut und unser Kallmünz nach vorne bringt“. Er selbst wolle an die neuen Herausforderungen mit „Herz, Hirn und Humor“ herangehen.

Zu den Zielen der Freien Wähler zählen die Ansiedlung neuer Unternehmen und Betriebe, die zu Kallmünz passen. Konsequent werde man die Familienfreundlichkeit des Ortes weiterentwickeln. Ein Waldkindergarten solle neue Perspektiven bieten. Verkehrstechnisch werde man sich unter anderem der Situation an den Staatsstraßen widmen. Touristisch müsse der Ort sich so weiterentwickeln, „dass die Einheimischen es akzeptieren“. Als weitere wichtige Aufgaben nennt Schmid die kulturelle, digitale sowie umweltpolitische Entwicklung der Marktgemeinde und die Förderung des Vereinswesens.

Grundsätzlich fordern die neuformierten Freien Wähler einen intensiven Bürgerdialog: „Wir wollen nicht bloß den Urnengang alle sechs Jahre – die Bürger sollen Teil der Entwicklung in Kallmünz sein“, so der Grundtenor.


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