14.01.2020, 20:30 Uhr

Stierstorfer setzt sich für bessere Busverbindung in Richtung Straubing ein

Foto: 123rf.com (Foto: 123rf.com)Foto: 123rf.com (Foto: 123rf.com)

Erst im April letzten Jahres gelang der Durchbruch bei der Ausweitung des Verbundraums des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV) bis nach Straubing durch eine neue Kooperation, für die sich die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer jahrelang eingesetzt hat. Jetzt wird es weitere Verbesserungen im ÖPNV für den Landkreis Regensburg geben.

REGENSBURG Davon profitiert künftig auch der östliche Landkreis Regensburg: Das Angebot der Buslinie 33 zwischen Regensburg, Pfatter, Geisling, Griesau, Schönach und Straubing wird überarbeitet und nachverdichtet. Dafür hatte sich Stierstorfer bei Josef Weigl, Geschäftsführer der landkreiseigenen Nahverkehrsgesellschaft GFN, stark gemacht.

Angedacht sei nach Aussagen von Josef Weigl eine stündliche Anbindung von Montag bis Freitag, zumindest für den Streckenabschnitt Regensburg, Illkofen, Pfatter beziehungsweise Schönach. Nachdem aus dem Raum Illkofen/Geisling/Pfatter nicht nur wichtige Verkehrsbeziehungen nach Regensburg bestehen, sondern auch in und aus Richtung Neutraubling, ist neben Direktfahrten nach Neutraubling in der Schüler- und Berufsverkehrszeitlage auch die Einrichtung einer abgestimmten Umsteigemöglichkeit in Barbing auf die Linien 30/31 von und nach Neutraubling geplant. Außerdem sollen mögliche Verbesserungen zwischen Wörth an der Donau und Pfatter geprüft werden. Eine Umsetzung soll möglichst noch im ersten Halbjahr 2020 erfolgen, so Weigl.

Stierstorfer, der das ÖPNV-Angebot im Landkreis Regensburg sehr am Herzen liegt, freute sich, dass das Angebot nun verbessert wird: „Dies bedeutet nicht nur eine deutliche Qualitätsverbesserung in der ÖPNV-Anbindung, sondern bringt auch mehr Menschen dazu, das Auto künftig Zuhause stehen zu lassen, um mit dem Bus oder der Bahn zu pendeln. Wir müssen besonders in den ländlichen Gebieten die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für den ÖPNV herstellen. Das geht nur mit einem attraktiven Angebot. Die Aufwertung der Busverbindung in den östlichen Landkreis war schon lange der Wunsch eines Großteils der Bevölkerung im östlichen Teil des Landkreises“, so die Abgeordnete. Sie regt außerdem an, die Anschlussmöglichkeiten im Straubinger Verkehrsverbund zu prüfen, sodass ein Umstieg problemlos möglich sei.

Das gesamte ÖPNV-Maßnahmenpaket für den Landkreis Regensburg erfordert einen Kostenaufwand von jährlich etwa zwei Millionen Euro. Der Freistaat Bayern leistet dazu aus Mitteln des Mobilitätspakts eine Zuwendung bis zu 50 Prozent, beginnend ab 2020 über einen Zeitraum von fünf Jahren. „Nur wenn die Infrastruktur gerade in ländlichen Regionen ausgebaut wird, gelingt der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Die Finanzspritze des Freistaates gibt den Kommunen die nötige Flexibilität bei der Umsetzung“, so Stierstorfer, die sich in München intensiv dafür eingesetzt hat, dass die entsprechenden Finanzmittel bereitgestellt werden.


0 Kommentare