20.11.2019, 10:23 Uhr

Partner der Landwirtschaft Ortsbäuerinnen des Bayerischen Bauernverbandes treffen Landrätin Tanja Schweiger

Bauernverband und Landkreis können auf eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zurückblicken. (Foto: Markus Bauer)Bauernverband und Landkreis können auf eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zurückblicken. (Foto: Markus Bauer)

Zum diesjährigen Informationsgespräch konnte Landrätin Tanja Schweiger im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Regensburg vor kurzem 40 Ortsbäuerinnen des BBV-Kreisverbandes Regensburg begrüßen. An der über zweistündigen Veranstaltung nahmen auch Kreisobmann Johann Mayer und BBV-Geschäftsführer Josef Wittmann teil.

REGENSBURG Kreisbäuerin Rita Blümel wies darauf hin, dass die Landwirtinnen und Landwirte derzeit eine schwierige Phase durchmachten. Umso wichtiger sei es, mit der Landrätin und dem Landkreis verlässliche Partner zu haben, die Verständnis für die Belange der Landwirtschaft aufbrächten und innerhalb der gegebenen Zuständigkeitsbereiche wertvolle Unterstützung leisteten.

Landrätin Tanja Schweiger erklärte, dass gerade die Landwirtschaft in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten maßgeblichen Anteil am Erhalt der Kulturlandschaft und der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen hatte. Das Bienenvolksbegehren und die in letzter Zeit zunehmend emotionalisierten Klimaschutzdebatten dürften jetzt nicht dazu führen, dass die Landwirtschaft an den Pranger gestellt und als Alleinverursacher aller Umweltprobleme gebrandmarkt werde. Vielmehr müsse verdeutlicht werden, dass es seit langer Zeit eine sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft auf vielen unterschiedlichen Ebenen gebe. Auch im Landkreis Regensburg sei dies etwa im Landschaftspflegeverband geradezu beispielhaft praktiziert worden. Ohne die Landwirtschaft hätten dort viele Projekte nicht umgesetzt werden können. Sie plädiere daher dafür, gemeinsam mit der Landwirtschaft Lösungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung hin zu mehr Klima- und Umweltschutz zu suchen. Diese Herausforderung müsse von allen gesellschaftlichen Gruppen mitgetragen werden; einseitige Schuldzuweisungen führten nur zu einer Spaltung der Gesellschaft. Dazu dürfe es nicht kommen.


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