17.11.2019, 13:53 Uhr

Neuer Landesvorstand Uli Lechte wird nicht FDP-Vorsitzender – Daniel Föst im Amt bestätigt

Daniel Föst. (Foto: FDP Bayern)Daniel Föst. (Foto: FDP Bayern)

Am 16. und 17. November traf sich die FDP Bayern zum Landesparteitag in Amberg. Auf dem Programm stand unter anderem die Neuwahl des gesamten Landesvorstands. Daniel Föst wurde als Landeschef wiedergewählt.

BAYERN Die Delegierten haben Daniel Föst (43) in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Neuer Generalsekretär ist Lukas Köhler (33). Er ist wie Föst seit 2017 Bundestagsabgeordneter. In der FDP-Bundestagfraktion bekleidet Köhler die Funktion des klimapolitischen Sprechers. „Lukas Köhler ist das Gesicht der FDP in der Umwelt- und Klimapolitik. Er kennt die Partei wie seine Westentasche. Wir brauchen so jemanden als Generalsekretär unserer Partei und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, so Föst.

Stellvertretende Vorsitzende sind Karsten Klein (Aschaffenburg), Katja Hessel (Nürnberg) und Ulrich Lechte (Regensburg), zur Schatzmeisterin wurde Kristine Lütke (Nürnberg) gewählt, Schriftführerin ist Sabrina Böcking (München), uu Beisitzer des Präsidiums wurden Sebastian Körber (Forchheim), Stephan Thomae (Kempten) und Alexander Muthmann (Freyung-Grafenau) gewählt, zu Beisitzern des Landesvorstandes wurden Phil Hackemannn (München), Nicole Bauer (Landshut-Land), Loi Vo (Regensburg), Thomas Nagel (Kulmbach), Daniel Bayer (Fürth), Helmut Kaltenhauser (Aschaffenburg-Land), Christian Toth (Augsburg-Land), Maximilian Funke-Kaiser (Augsburg), Sandra Bubendorfer-Licht (Mühldorf), Luisa Funke-Barjak (Bayreuth), Marco Deutsch (München-Land)), Jakob Schäuble (Ingolstadt) und Florian Hilpoltsteiner (Regensburg) gewählt.

„Mit dem neugewählten Landesvorstand gehen wir gestärkt in die Kommunalwahlen 2020. Wir sind sehr gut aufgestellt und ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Freien Demokraten in Bayern unseren Erfolgskurs fortzusetzen“, so der wiedergewählte Landesvorsitzende Föst. „Wir wenden uns an alle zukunftsorientierten Menschen, die nicht in Ideologien denken, sondern wie wir nach Lösungen suchen. Wir müssen jetzt über eine neue Wirtschaftspolitik reden, anstatt morgen über Arbeitslosigkeit. Unser Mittelstand hat Tradition, jetzt braucht er Zukunft. Also her mit den Digitalen Freiheitszonen, weg mit der überflüssigen Bürokratie, wir brauchen eine Exzellenzinitiative für das Handwerk und eine Fachkräfteoffensive mit einer klaren Stärkung der europäischen Arbeitsvermittlung und klar geregelter Zuwanderung.“


0 Kommentare