24.10.2019, 17:16 Uhr

Stadtratsliste aufgstellt Joachim Wolbergs hat ein ehrgeiziges Ziel – „Brücke“ soll stärkste Fraktion werden

Die Kandidatinnen und Kandidaten sind ein „Abbild der Stadtgesellschaft“, so Wolbergs. (Foto: Brücke)Die Kandidatinnen und Kandidaten sind ein „Abbild der Stadtgesellschaft“, so Wolbergs. (Foto: Brücke)

Mit Spannung wurde die Aufstellung der Stadtratsliste des Vereins „Brücke – Ideen verbinden Menschen“ in Regensburg für die Kommunalwahl 2020 erwartet. Am Freitag, 18. Oktober, stellte der Verein die Kandidatinnen und Kandidaten in einer Mitgliederversammlung vor und nominierte dann auch gleich die Stadtratsliste.

REGENSBURG Joachim Wolbergs berichtet dem Wochenblatt von der Aufbruchstimmung, die bei der Versammlung geherrscht hat. Die Liste sei ein „Abbild der Stadtgesellschaft“, junge und etwas ältere Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich für die „Brücke“ für den Stadtrat. Von 19 bis 72 Jahren zieht sich die Spanne. 40 Prozent sind Frauen. Auf Platz 1 steht Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, auf Platz 2 und 3 folgen Bettina Simon und Tom Mayr. Florian Rottke (Platz 4), Markus Panzer (Platz 5), Claudia Fritsch (Platz 6), Thomas Thurow (Platz 7), Ernst Zierer (Platz 8), Bernhard Lindner (Platz 9) und Phuc Huynh (Platz 10) machen die ersten zehn Plätze voll. Auf Platz 50 befindet sich zudem ein besonderer Kandidat: Tim Wolbergs, Sohn von Joachim Wolbergs, unterstützt seinen Vater und die „Brücke“ im anstehenden Kommunalwahlkampf.

92 Stimmberechtigte nahmen am Samstag an der Versammlung teil, mit großer Mehrheit wurde die vorgeschlagene Liste bestätigt, Änderungen gab es keine. Wolbergs‘ Ziel ist es, nach der Wahl 2020 die stärkste Fraktion im Stadtrat zu stellen. Diese Marschrichtung gab er am Freitag vor. Für die Kandidatinnen und Kandidaten geht nun die Wahlkampfarbeit weiter – am Samstag findet zum Beispiel wieder ein Infostand statt. Auch an den Plakaten und dem Programm wird gearbeitet. Es wird mehrere inhaltliche Veranstaltungen geben, so Wolbergs gegenüber dem Wochenblatt. Anfang November wird der Verein zudem ein Büro in der Unteren Bachgasse eröffnen – „mitten in der Stadt, nahe bei den Menschen“, so Wolbergs. Denn: „Ideen verbinden Menschen“, das sagt ja auch der Name des Vereines aus. Nun gilt es noch, 385 Unterstützerunterschriften zu sammeln, um bei den Kommunalwahlen antreten zu können.


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