23.10.2019, 12:38 Uhr

Fokus auf „Smart Mobility“ IT-Logistikcluster und Stadt Regensburg organisierten zweiten Regensburger Verkehrskongress

Die Organisatoren und Mitveranstalter des zweiten Regensburger Verkehrskongresses. (Foto:  IT-Logistikcluster)Die Organisatoren und Mitveranstalter des zweiten Regensburger Verkehrskongresses. (Foto: IT-Logistikcluster)

Das IT-Logistikcluster und die Stadt Regensburg haben am Dienstag, 22. Oktober, in der TechBase in Regensburg zum zweiten Mal den Regensburger Verkehrskongress organisiert. Mit dem Fokus „Smart Mobility“ wurden regionale und überregionale Projekte vorgestellt, mit denen man die Mobilität der Stadt intelligenter und umweltfreundlicher machen kann. Die Umsetzung solcher Konzepte stellt im schnell wachsenden Regensburg eine besondere Herausforderung dar.

REGENSBURG „Es geht um gutes Leben!“, so Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber, der den Verkehrskongress initiiert hat, in seiner Begrüßung. Bereits zum zweiten Mal beschäftigt sich der Verkehrskongress mit den Herausforderungen des Urbanisierungstrends und wie in der Stadt Regensburg den Bürgerinnen und Bürgern auch künftig attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen geboten werden können.

In Regensburg gibt es etliche Beispiele und Projekte, mit denen die Mobilität der Stadt smarter und umweltfreundlicher werden kann. Mit „vanilla bean“ startet der erste verpackungsfreie Lieferdienst in Regensburg. Dabei kommen „Rebowls“ zum Einsatz, um Essen nachhaltig und ohne Verpackungsmüll ausliefern zu können. Die Auslieferung des „vanilla lunch“ wird mithilfe der Lastenräder Ella CO2-neutral gehalten.

In der Arbeitsgruppe „Logistik in der Altstadt in Verbindung mit Elektromobilität“ wurde nach Optimierungsmöglichkeiten für Lieferverkehre in der Altstadt gesucht. „Vor zwei Jahren habe ich beim Verkehrskongress ein Konzept präsentiert, wie ein Lieferwagen-Sharing für Altstadt-Kaufleute aussehen könnte. Diesmal werde ich zeigen, was daraus geworden ist.“ In der Begleitausstellung zeigt Andreas Plank von der Bayernhafen GmbH zudem das Fahrzeug Elsa, das in der Regensburger Altstadt emissionsfrei die letzte Meile bedient. Außerdem konnten der neue DHL-Streetscooter, der E-Bus Emil sowie das E-Carsharing-Auto Earl des Stadtwerks von den Besuchern des Verkehrskongresses besichtigt werden.

Klaus Huber, Gesamtleiter Logistik beim Mittelbayerischen Medienhaus befasst sich im Projekt „cityparcel“ mit alternativen, smarten Konzepten in der Paketzustellung in der Innenstadt. Auch wurde durch Tobias Koch, Siemens Mobility, ein Potsdamer Projekt vorgestellt. Er berichtet von der Entwicklung des Prototyps der weltweit ersten autonom fahrenden Straßenbahn. Die fahrerlose Straßenbahn kann heute auf einer 13 Kilometer langen Strecke autonom fahren und reagiert dabei auf Signale und andere Verkehrsteilnehmer.

Zum zweiten Regensburger Verkehrskongress am 22. Oktober in der TechBase kamen rund 100 Besucher.


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