14.10.2019, 14:47 Uhr

Konzept der Spielleitplanung Nominiert für „Inspire Award“ – Regensburg als internationales Beispiel für Kinderfreundlichkeit

Carmen Winter vom städtischen Gartenamt stellt den Besuchern den neuen Spielpunkt in der Königsstraße vor. (Foto: Peter Ferstl, Stadt Regensburg)Carmen Winter vom städtischen Gartenamt stellt den Besuchern den neuen Spielpunkt in der Königsstraße vor. (Foto: Peter Ferstl, Stadt Regensburg)

Regensburg ist mit seinem Konzept der Spielleitplanung in gleich zwei Kategorien für den internationalen „Inspire Award“ der UNICEF-Initiative Kinderfreundliche Kommunen nominiert

REGENSBURG Im Rahmen des internationalen Gipfels kinderfreundlicher Städte, der diese Woche in Köln stattfindet, unternahmen Gäste aus aller Welt am Montag, 14. Oktober, eine Exkursion nach Regensburg, um sich hier von der vorbildlichen kinder- und jugendfreundlichen Arbeit inspirieren zu lassen. Zusammen mit Stadtrat Thomas Burger, Stefanie Baumann und Barbara Stadler vom Amt für kommunale Jugendarbeit sowie Carmen Winter vom Gartenamt besichtigten sie die neuen Spielpunkte in der Altstadt, den Bauspielplatz, die Außenanlagen des Jugendzentrums „Arena“ und den neuen Brixen-Park.

Regensburg ist mit seinem Konzept der Spielleitplanung in gleich zwei Kategorien für den internationalen „Inspire Award“ der UNICEF-Initiative Kinderfreundliche Kommunen nominiert. Der Award zeichnet gute, innovative und inspirierende Projekte aus, die die Kinderrechte durchsetzen und Kindern und Jugendlichen ein für sie zugeschnittenes Umfeld schaffen. Die Gewinner werden am Donnerstag, 17. Oktober, auf dem Gipfel in Köln bekanntgegeben.

Die Spielleitplanung ist ein kinderfreundliches Planungsinstrument für eine kindgerechte Stadtentwicklung und Stadtplanung, bei der die Beteiligung der Zielgruppe im Vordergrund steht. So vielseitig die Spielleitplanung als Ganzes ist, so vielseitig sind auch ihre einzelnen Projekte. Ein Element der Spielleitplanung sind etwa die vielen Spielplätze, die von Kindern für Kinder entworfen und geplant wurden und von denen keiner dem anderen gleicht.

Auch Kinder- und Jugendpartizipation ist Voraussetzung für eine kinderfreundliche Stadt. In Regensburg können sich die jüngsten Bürgerinnen und Bürger auf vielen Ebenen einbringen. Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist in Regensburg ein Thema, das parteiübergreifend gewollt und politisch verankert ist. Darauf ist Bürgermeistern Gertrud Maltz-Schwarzfischer besonders stolz: „Regensburg war 2014 die erste bayerische Stadt, die als eine der ersten Pilotkommunen in diesem Programm gestartet ist. Seitdem haben wir tausende Kinder und Jugendliche nach ihrer Meinung und ihren Wünschen gefragt, wir haben Kinderberater und einen Jugendbeirat. Das eigentlich Beachtliche ist jedoch, dass wir die jungen Regensburgerinnen und Regensburgern auch bei der Planung und der Gestaltung ganz konkret mitmachen lassen. Regensburg hat sich in den letzten Jahren zu einer Stadt entwickelt, in der die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen wirklich ernst genommen werden. Unsere kinderfreundlichen Strukturen – gerade in der Spielleitplanung – sind in dieser Form einzigartig und wir freuen uns, dass sie auch als Vorbild für andere, auch internationale Städte gelten.“


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