24.09.2019, 22:17 Uhr

Nominierung Regensburger SPD-Liste steht – neue Namen prägen die Kandidaturen

Die Regensburger SPD ist bereit für den Wahlkampf – man will nach den Wahlen 2020 die stärkste Fraktion im Stadtrat stellen. (Foto: Ursula Hildebrand)Die Regensburger SPD ist bereit für den Wahlkampf – man will nach den Wahlen 2020 die stärkste Fraktion im Stadtrat stellen. (Foto: Ursula Hildebrand)

Es sind viele neue Namen, die sich auf der Liste der Regensburger SPD für die Kommunalwahlen 2020 finden – altbekannte sucht man dabei vergebens: Die ehemalige Oberbürgermeisterin Christa Meier tritt nicht mehr an, die Landtagsabgeordnete Margit Wild zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück, ebenso wie Margot Neuner. Tobias Hammerl kandidiert ebenfalls nicht mehr, Michael Staab ist auch nicht mehr dabei.

REGENSBURG Der SPD fehlen damit amtierende Stadträte auf der Liste, die sicher Stimmen gezogen hätten. Doch bei den Regensburger Sozialdemokraten ist man nicht bange, man strebt an, im nächsten Stadtrat die stärkste Fraktion zu stellen – und natürlich mit Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Oberbürgermeisterin.

Wer offenen Streit erwartet hatte, der wurde am Samstag, 21. September, enttäuscht. Leise Kritik gab es nur hinter vorgehaltener Hand, öffentlich äußern wollte sich dazu keiner der Anwesenden. Und so war es am Ende kein Wunder, dass die Kandidatinnen und Kandidaten mit großer Mehrheit auf den vorgeschlagenen Listenplätzen bestätigt wurden. Platz 1 besetzt die OB-Kandidatin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, gefolgt von Dr. Thomas Burger und Dagmar Kick auf den Plätzen 2 und 3. Auf den Plätzen 4 und 5 folgen Dr. Klaus Rappert und Evelyn Kolbe-Stockert. Es folgen Juba Akili, Elisabeth Christoph und Alexander Irmisch auf den Plätzen 6, 7 und 8. Hans Holler und Irmgard Miedel kandidieren auf den Plätzen 9 und 10. Am Ende der Liste findet sich auf Platz 50 das SPD-Urgestein Walter Annuß, vor ihm kandidiert Stadträtin Katja Vogel auf Platz 49 – sie hat ihren beruflichen Lebensmittelpunkt nach Ingolstadt verlegt, möchte aber die Regensburger SPD und die OB-Kandidatin im Wahlkampf unterstützen.

Maltz-Schwarzfischer betonte in ihrer Rede, sie werde künftig präsenter sein. „Ich werde immer wieder darauf angesprochen, dass ich zwar viel und gut gearbeitet habe, aber zu wenig drüber rede – ich verspreche Euch, das wird sich in Zukunft ändern!“ Jetzt sei Wahlkampf angesagt, so Maltz-Schwarzfischer, sie werde ihr Licht nun nicht mehr unter den Scheffel stellen, „denn ich habe jetzt zweieinhalb Jahre lang tagtäglich beweisen, dass ich es kann! Ich will am 15 März gewählt werden und Oberbürgermeisterin von Regensburg sein!“

Mit einer Plakataktion sammelt die SPD aktuell Ideen für die Stadt Regensburg, diese sollen dann ins Wahlprogramm mit einfließen.


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