27.08.2019, 19:06 Uhr

Seenotrettung „Sea-Eye“ entsendet das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ in den nächsten Einsatz

(Foto: Pavel D. Vitko/Sea-Eye)(Foto: Pavel D. Vitko/Sea-Eye)

Immer mehr zivile Rettungsschiffe kehren in den lebensrettenden Dienst zurück. Die „Alan Kurdi“ hat den spanischen Hafen von Castellon am späten Montagabend, 26. August, verlassen und Kurs auf die Libysche SAR-Zone genommen. Sie wird das Einsatzgebiet voraussichtlich am Freitag erreichen.

REGENSBURG „Am 2. September jährt sich der Tod des Jungen Alan Kurdi zum vierten Mal. An diesem Tag werden wir Wache in einem Seegebiet halten, in dem tausende Menschen Söhne und Töchter verloren haben.“ sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye.

Den Einsatz führen der Hamburger Kapitän Klaus Merkle und der Kemptener Einsatzleiter Jan Ribbeck an. Es ist das gleiche Team, dass bereits im ersten Einsatz des Schiffes zum Weihnachtsfest 17 Menschen vor Libyen rettete, um dann elf Tage vor Malta auszuharren.


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