02.08.2019, 14:15 Uhr

Politik anschaulich vermittelt Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Regensburg besuchten das Maximilianeum

Mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger erkundeten auf Einladung des Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt den Bayerischen Landtag. (Foto: Philipp Seitz)Mehr als 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger erkundeten auf Einladung des Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt den Bayerischen Landtag. (Foto: Philipp Seitz)

Viele spannende Einblicke und Informationen über die Arbeit des Bayerischen Landtags haben mehr als 100 interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Regensburg erhalten. Der Abgeordnete Tobias Gotthardt hatte sie zu einem Informationsbesuch in das Maximilianeum eingeladen.

LANDKREIS REGENSBURG Ziel der Fahrt sei es gewesen, die politischen Prozesse in Bayern anschaulich zu vermitteln und die Arbeit des Bayerischen Landtags näherzubringen, sagte Gotthardt. Er gab hierzu gemeinsam mit dem Besucherdienst des Bayerischen Landtags einen Überblick über die Aufgaben des Bayerischen Parlaments und ging auf die Arbeit der Ausschüsse des Landtags ein.

Bei einer Diskussion im Plenarsaal des Landtags erklärte Gotthardt seine vielfältigen Funktionen im Parlament, etwa als Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten. Europa sei dann erfolgreich, wenn es eine Bürgerbewegung bleibe, betonte Gotthardt. „Die europäische Politik muss deshalb raus aus den Hinterzimmern in Brüssel. Wir brauchen ein Europa der Bürgerinnen und Bürger und ein Europa der Regionen.“ Außerdem beantwortete Gotthardt verschiedene Fragen zum Ablauf einer Plenarsitzung.

Gleichzeitig informierte Gotthardt, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger seit Montag, 01. Juli, Härtefallanträge für den Strabs-Härtefallfonds stellen können. Diese können laut dem Abgeordneten noch bis zum Dienstag, 31. Dezember, gestellt werden. Der von der Staatsregierung auf Druck der Freien Wähler eingerichtete Härtefallfonds umfasse derzeit ein Volumen von 50 Millionen Euro und entschädige Bürgerinnen und Bürger, die vereinzelt hart zur Kasse gebeten worden seien. Es gehe hierbei konkret um die Straßenausbaubeiträge im Zeitraum von 1. Januar 2014 bis zum Dienstag, 31. Dezember.

Informationsbesuche im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie rundeten die informative Fahrt ab. Im Wirtschaftsministerium nahm sich der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Staatsminister Hubert Aiwanger eigens Zeit für die Besuchergruppe. „Ich hoffe, Sie nehmen viele Eindrücke mit in die Oberpfalz“, sagte Aiwanger nach dem Treffen vor dem Ministerium.


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