28.07.2019, 18:35 Uhr

Nominiert Stefan Potschaski (FDP) will Bürgermeister in Regenstauf werden

Stefan Potschaski. (Foto: Tarek Carls)Stefan Potschaski. (Foto: Tarek Carls)

Am Montag, 22. Juli, wurde der Regenstaufer FDP Bezirks-, Kreis- und Marktrat Stefan Potschaski vom FDP-Ortsverband Regenstauf einstimmig als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert.

REGENSTAUF „Meine Überlegung, als Bürgermeister von Regenstauf zu kandidieren, ist über einen langen Zeitraum gereift und wohl überlegt. Auch habe ich großen Zuspruch aus der Bevölkerung erhalten, was mich in meinem Vorhaben bestärkt hat. Die Politik der letzten Jahre ging leider viel zu häufig an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei. Weder bei Errichtung der Gemeinschaftsunterkunft in dieser Größe noch bei den Verzögerungen des Ausbaus der Hauptstraße wurden die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld eingebunden bzw. informiert, sondern erst im Nachgang vor vollendete Tatsachen gestellt. Bürgerfreundliche Politik sieht anders aus. Auch wird es mit mir keine weiter überbordende Schuldenpolitik geben. Ich habe die Vision von einem Regenstauf, das auch für unsere Kinder noch lebenswert ist. Wenn weiter so gewirtschaftet wird, werden unsere Kinder einen Regenstaufer Schuldenberg erben. Keine Privatperson könne es sich leisten, so zu haushalten. Wenn auf der einen Seite Millionenbeträge für fragwürdige Bauvorhaben vorhanden sind, jedoch auf der anderen Seite unsere Kinder in Containern betreut und beschult werden müssen, dann stimmt für mich etwas nicht mehr zusammen.“

„Gerade in der Marktpolitik braucht es einen neuen Stil und Regenstauf braucht einen Vertreter, der diesen Stil auch verkörpert. Dazu gehört politische Erfahrung genauso wie die Fähigkeit, eine Großgemeinde wie Regenstauf repräsentativ nach außen vertreten zu können“. Potschaski betonte, dass er durch seine politischen Mandate als Bezirksrat, Kreisrat und Marktrat Erfahrungen auf allen kommunalpolitischen Ebenen sammeln konnte, die es für dieses wichtige Amt brauche. Als Pädagoge wisse er, wie man Menschen zusammenführe. Ihm sei es wichtig, als Bürgermeister alle Parteien und Gruppierungen einzubinden, „jeder kann gute Ideen haben, egal welcher Parteicouleur er angehört. Wir brauchen eine Politik des Miteinanders. Eine Politik der Einzelinteressen wird es mit mir nicht geben.“ Zudem betonte Potschaski, dass er über ein großes Netzwerk über Parteigrenzen hinweg verfüge, das er zum Wohle der Regenstaufer Bürgerinnen und Bürger gerne nutzen möchte. Weiter führte er aus, dass die FDP mit einer starken Liste für den Regenstaufer Marktrat antreten werde. „Die FDP von 2014 ist nicht mehr die gleiche wie 2019. Das gilt für die Bundes-FDP genauso wie die FDP in Regenstauf, auch wenn bei der Kommunalpolitik die Parteizugehörigkeit eine nur untergeordnete Rolle spielt. Wir haben viele neue motivierte Gesichter, die Regenstauf mitgestalten wollen. Wir sind eine „neue Generation Regenstauf“.

„Persönlich ist mein erstes Ziel, in die Stichwahl zu kommen, das halte ich für absolut realistisch (Die FDP stellt in Bayern mittlerweile zahlreiche Bürgermeister und Oberbürgermeister. Man denke dabei nur an OB Alexander Putz aus Landshut. Er war zuvor nicht einmal im Stadtrat, kam gegen den Vertreter der CSU in die Stichwahl und ist jetzt sehr erfolgreicher OB der Stadt. Egal, wie es ausgeht, bei dieser Wahl darf es nur einen Gewinner geben: unser Regenstauf.“


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