24.07.2019, 22:27 Uhr

Politik Jugendkreistag befasste sich mit Klimaschutz und ÖPNV

Der Jugendkreistag des Landkreises Regensburg hat sich im Landratsamt zu seiner siebten Sitzung getroffen. Mit im Bild: Landrätin Tanja Schweiger (rechts), die Kreisräte Erich Dollinger (4.v.l.), Johann Jeserer (3.v.l.) und Harald Stadler (hinten, 7.v.l.), Kreisrätin Christa Wunderer (links) sowie Dr. André Suck, Klimaschutzmanager des Landkreises (2.v.l.). (Foto: LRA/Astrid Gamez)Der Jugendkreistag des Landkreises Regensburg hat sich im Landratsamt zu seiner siebten Sitzung getroffen. Mit im Bild: Landrätin Tanja Schweiger (rechts), die Kreisräte Erich Dollinger (4.v.l.), Johann Jeserer (3.v.l.) und Harald Stadler (hinten, 7.v.l.), Kreisrätin Christa Wunderer (links) sowie Dr. André Suck, Klimaschutzmanager des Landkreises (2.v.l.). (Foto: LRA/Astrid Gamez)

Die Themen ÖPNV sowie Klima- und Umweltschutz standen im Mittelpunkt der Jugendkreistagssitzung am Montag, 22. Juli, im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Regensburg.

LANDKREIS REGENSBURG Landrätin Tanja Schweiger gab – einer entsprechenden Anfrage folgend – einen Überblick über die bisherigen und geplanten Maßnahmen, die der Landkreis im Hinblick auf Klima- und Umweltschutz unternimmt; von der Abfallwirtschaft über E-Carsharing, Energiemonitoring, Landschaftspflege bis zur Umstellung auf Erneuerbare Energien. Vor dem Jugendgremium appellierte die Landrätin aber auch: „Jeder muss in seinem eigenen Einflussbereich schauen, was er tun kann.“

23 Jugendliche aus 18 verschiedenen Schulen diskutierten im Jugendkreistag auf Nachfrage von Landrätin Tanja Schweiger die „Fridays for Future“-Proteste. Dabei wurde deutlich, dass die Schulen ganz unterschiedlich mit dem Thema umgehen – von unterstützenden Regelungen über „Verweise light“ bis zum strikten Verbot. An der Sitzung des Jugendkreistags nahmen neben Landrätin Tanja Schweiger und Vertretern der Landkreisverwaltung auch Repräsentanten der Kreistagsfraktionen und andere Gäste teil. Bericht erstattete die Landkreischefin den Jugendrätinnen und -räten zum Fortgang der Maßnahmen, die in früheren Sitzungen angeregt wurden. So zum Glasfaseranschluss am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land, der Neugestaltung des Pausenhofs an der Realschule Obertraubling und dem Online-Veranstaltungskalender für Jugendliche.

Schüler des Gymnasiums Neutraubling hatten zu mehreren RVV-Bus-Linien An- und Abreiseprobleme gemeldet mit Verspätungen, Überfüllung oder zu wenigen Verbindungen am Nachmittag. Hier nahm GFN/RVV-Geschäftsführer Josef Weigl zu den einzelnen Punkten Stellung und bot Lösungswege an, so etwa zur Linie 33 Schönach – Pfatter – Regensburg, wo das Nachmittagsangebot Ende 2019/Anfang 2020 ausgeweitet werden soll. Er räumte ein, dass der Ausbau der Autobahn A3 Probleme mit sich bringt, die zum Teil noch nicht ganz im Griff sind. So kommt es beispielsweise im Streckenabschnitt Obertraubling – Neutraubling verkehrsbedingt zu Verspätungen. Sollte das Problem andauern, müssten wohl Abfahrtszeiten vorverlegt werden. Auch bat Weigl um Verständnis, dass nicht für alle Schülerinnen und Schüler Sitzplätze in den Bussen vorgehalten werden können, maximal zulässige Stehplatzkapazitäten würden aber keinesfalls ausgeschöpft. Zu Beginn des Schuljahres wollen die Verkehrsplaner noch einmal genau hinschauen, wo es Beeinträchtigungen gibt. Dazu bat er die jungen Leute um ihre Rückmeldung – unabhängig von den Sitzungsterminen des Jugendparlaments.

Die nächste Sitzung des Jugendkreistags wird voraussichtlich in der Woche vor den Weihnachtsferien am Mittwoch, 18. Dezember, stattfinden.


0 Kommentare