13.07.2019, 21:51 Uhr

Bericht im Planungsausschuss Verbesserung für den Radverkehr, aber die ÖDP vermisst den „großen Wurf“

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Astrid Lamby: „Das unnötige Warten an der Drückampel Kirchmeierstraße/Dechbettener Brücke hat nun ein Ende. Ein kleines, aber nerviges Hindernis für den Radverkehr in Regensburg wird endlich beseitigt!“

REGENSBURG Im Februar dieses Jahres stellte die ÖDP-Fraktion im Regensburger Stadtrat einen Antrag mit dem Titel „Radweg entlang der Bahnlinie nach Westen“. Nach langen Diskussionen wurde dieser mit knapper Mehrheit beschlossen. Eigentlich ging es in dem damals von ÖDP-Stadträtin Astrid Lamby initiierten Antrag um eine grundsätzliche Verbesserung der Radwegeverbindung entlang der Bahnlinie nach Westen. Die Stimme der Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer verhalf dem ÖDP-Antrag gegen die meisten Stimmen der bunten Koalition leicht abgeändert letztendlich zum knappen Erfolg. Am Dienstag, 16. Juli, gibt es nun dazu im Planungsausschuss einen Bericht der Verwaltung sowie Verbesserungsideen für den Radverkehr.

Damals erläuterte die Verwaltung bereits, dass eine Radroute entlang der Bahnlinie zwischen Dechbettener Brücke und Prüfeninger Schlossstraße, wie von der ÖDP-Fraktion gewünscht, laut ihrer Prüfung nicht möglich sei. Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner, der die ÖDP im Planungsausschuss vertritt, betont: „Im Prüfauftrag an die Verwaltung spielte aber auch die bisher unbefriedigende Querungsmöglichkeit mittels Drückampel an der Kreuzung Kirchmeier Straße/Dechbettener Brücke, eine Rolle. Ebendiese Anforderungsampel wird nun entfernt – Grün gibt es nun für Radfahrer in jeder Ampelumlaufphase.“

Astrid Lamby: „Natürlich fehlt uns noch der ,große Wurf‘ im Radverkehrskonzept unserer Stadt. Aber durch unseren Antrag vom Februar dieses Jahres haben wir immerhin erreicht, dass die Fahrradfahrer wieder ein bisschen besser durch die Stadt kommen. Die sogenannten Anforderungsampeln kennt jeder Fußgänger und Radfahrer aus leidvoller Erfahrung: rückt man ein bisschen zu spät, schaltet die Ampel nur für den Kfz-Verkehr um, der Radfahrer muss bis zur nächsten Grünphase warten! Es ist sicher das falsche Signal, wenn Fahrradfahrer stehen, während der motorisierte Verkehr Grün hat. Dies ist zwar nur ein winziger Baustein im Verkehrskonzept, aber eine große Erleichterung für alle, die auf der Strecke täglich Rad fahren!“


0 Kommentare