07.07.2019, 22:13 Uhr

Zustimmung des Vereins nötig Bekommt die „Brücke“ bald eine eigene Fraktion im Regensburger Stadtrat?

(Foto: ce)(Foto: ce)

„Aus gegebenem Anlass nehmen wir Stellung zu Spekulationen um eine ,Brücke‘-Fraktion im Regensburger Stadtrat“, so der Verein „Brücke – Ideen verbinden Menschen“ am Sonntag, 7. Juli, in einer Pressemitteilung.

REGENSBURG Die Stadträte Thomas Turow und Ernst Zierer haben zwischenzeitlich die SPD-Stadtratsfraktion verlassen und planen die Gründung einer neuen Fraktion. Beide sind zwischenzeitlich Mitglieder des Vereins „Brücke – Ideen verbinden Menschen“.

„Sollten die beiden genannten Stadträte, über deren Mitgliedschaft wir uns sehr freuen, darüber nachdenken, eine neu zu gründende Fraktion mit dem Namen des Vereins zu benennen, so müsste darüber der Vereinsvorstand entscheiden. Ein derartiges Anliegen ist wohl angedacht, aber noch nicht kommuniziert und steht deshalb derzeit nicht zur Debatte. Ich werde in den nächsten Tagen mit den beiden Kollegen Gespräche darüber führen, ob und unter welchen Bedingungen es eine solche Möglichkeit geben kann“, so Joachim Wolbergs.

Der Verein „Brücke – Ideen verbinden Menschen“ freue sich über jedes Mitglied, „natürlich auch über Mitglieder, die derzeit Stadträtinnen oder Stadträte sind“. Weitere Mitgliedsanfragen aus dem Stadtrat, egal von welcher Partei oder Fraktion, liegen derzeit nicht vor. „Vor diesem Hintergrund entbehren jegliche Spekulationen, ob es im Regensburger Stadtrat eine ,Brücke‘-Fraktion geben wird oder auch nicht und wer dieser Fraktion angehören wird und wer nicht, jeder Grundlage. Derartige Überlegungen könnten auch in jedem Einzelfall nur mit Zustimmung des Vereins erfolgen, bei dem bisher – und das möchte ich noch einmal wiederholen – keinerlei weitere Anfragen auf Mitgliedschaft aus dem Regensburger Stadtrat vorliegen“, so Wolbergs.

Der Verein „Brücke – Ideen verbinden Menschen“ sei und bleibe ein überparteilicher und konfessionell unabhängiger Verein von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die die Politik in dieser Stadt mitgestalten wollen. Auf diesen Grundsatz werden die Verantwortlichen des Vereins bei allen Entscheidungen peinlichst genau achten, so die Zusicherung.


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