04.07.2019, 15:04 Uhr

Justiz Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer zum Wolbergs-Urteil – „wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klärung der Vorwürfe“

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Am 3. Juli 2019 ist am Landgericht Regensburg ein erstes Urteil im Verfahren gegen den vorläufig des Dienstes enthobenen Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gesprochen worden. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat dazu Stellung genommen.

REGENSBURG „Es freut mich für Joachim Wolbergs und für seine Familie sehr, dass die Vorwürfe gegen ihn weit überwiegend nicht bestätigt werden konnten. Auch wenn die Urteilsbegründung noch nicht in Gänze vorliegt und das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, ist jetzt ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klärung der Vorwürfe getan. Das ist für die Stadtgesellschaft wichtig, die diesen Prozess mit großem Interesse verfolgt hat. Seit drei Jahren haben wir eine extrem belastende Situation, nicht nur für alle Beteiligten, sondern für die gesamte Stadt und die Stadtverwaltung. Die vorläufige Dienstenthebung des Oberbürgermeisters ist nicht unmittelbar vom Ausgang dieses Gerichtsverfahrens abhängig. Ich hoffe jetzt, dass die Landesanwaltschaft zügig über die Aufhebung entscheiden wird. Zu begrüßen wäre, wenn auch in den weiteren anstehenden Verfahren bald eine Klärung erfolgt“, so Maltz-Schwarzfischer.


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