26.05.2019, 17:15 Uhr

Verbesserung der Notfallvorsorge Die Stadt Regensburg führt auf Anregung der CSU die Notfalldose ein

(Foto: Verena Matthies/Fotostudio Daniel)(Foto: Verena Matthies/Fotostudio Daniel)

Wie bereits im Sozialausschuss vom 14. Februar auf erneute Nachfrage von CSU-Stadträtin Dagmar Schmidl angekündigt, wird nun auch in Regensburg die Notfallvorsorge mittels Notfalldose verbessert. Mit dieser „Rettung aus der Dose“ sollen im Notfall wichtige Informationen für Betroffene, Angehörige und Helfer schnell zur Hand sein: in einer in der Innentür des Kühlschranks und damit gut sichtbar aufbewahrten sog.

REGENSBURG „SOS“-Dose wird ein Formblatt für Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sowie ein Formular mit den wichtigsten Angaben hinterlegt, worauf ein Aufkleber an der Wohnungstür die Rettungskräfte aufmerksam macht. Angeregt hatte eine Verbesserung der Notfallvorsorge in der Stadt Regensburg bereits vor über drei Jahren Schmidl zusammen mit Hans Renter und Dr. Armin Gugau, ihren Vorstandskollegen der Christlich Sozialen Arbeitnehmerunion (CSA), die sich nicht nur als Vertretung der Arbeitnehmer, sondern auch als soziales Gewissen der CSU versteht. Für die von der CSU-Fraktion mit Schreiben vom 04.04.16 beantragte Einführung einer kostenlosen Notfallmappe nach dem Vorbild des Landkreises sah zunächst der inzwischen suspendierte Oberbürgermeister Wolbergs in seinem Antwortschreiben vom 23.06.16 keinerlei Notwendigkeit. Dem mehrfachen Nachhaken Schmidls insoweit etwa in den Sitzungen des Sozialausschusses vom 25.01.17 und 07.12.17 sowie dem Seniorenamt der Stadt Regensburg ist es zu verdanken, dass es in Regensburg nun doch eine entsprechende Verbesserung der Notfallvorsorge in Form einer Notfalldose gibt: „Ich möchte mich herzlich beim Seniorenamt der Stadt Regensburg bedanken, dass das Thema Notfallvorsorge ernst genommen wurde und eine kostenlose Notfalldose nun letzte Woche vorgestellt werden konnte. Dies wird eine große Hilfe nicht nur für alle Bürgerinnen und Bürger, insb. natürlich unsere Seniorinnen und Senioren, sondern auch ihre Angehörigen und nicht zuletzt die Rettungskräfte sein. Wichtige Dokumente griffbereit zu haben und damit eine schnelle Hilfe in einer Notsituation ist nun besser als bisher gewährleistet, was mir ein Herzensanliegen war. Besonders freut mich natürlich, dass ich künftig in meinen rechtlichen Vorträgen hierzu bei verschiedenen Vereinen und Verbänden wie etwa dem Seniorenbeirat, der Seniorenunion, beim 50plus-Freizeit-Treff, der CSA oder dem VdK nicht mehr „Werbung“ für ein Produkt des Landkreises machen muss, sondern nun auf ein entsprechendes Hilfsmittel der Stadt verweisen kann“, so Schmidl. Seit 21. Mai ist die Notfalldose bei verschiedenen Organisationen (Alzheimer Gesellschaft, AOK Bayern, Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas-Krankenhaus St. Josef, Caritasverband, Diakonie, Johanniter-Unfall-Hilfe, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Malteser Hilfsdienst, Universitätsklinikum, Regensburger Betreuungsverein) sowie dem Seniorenamt in der Johann-Hösl-Straße kostenlos erhältlich.


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