03.05.2019, 08:25 Uhr

Eigenheime Der Bauboom hält im Landkreis Regensburg an

Der Landkreis zog jetzt Bilanz bei den Baugebieten. (Foto: Astrid Gamez)Der Landkreis zog jetzt Bilanz bei den Baugebieten. (Foto: Astrid Gamez)

Im Landkreis Regensburg wurden 2018 insgesamt 1.261 neue Wohnungen genehmigt, darunter waren unter anderem 519 Einfamilienhäuser, 544 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie 127 Einzelwohnungen in bereits bestehenden Gebäuden.

REGENSBURG Von den 1.261 Genehmigungen durchliefen 888 das normale Genehmigungsverfahren im Landratsamt; 373 waren sogenannte Freistellungsverfahren, bedurften also aufgrund der gegebenen Bebauungsplan-Konformität keiner Genehmigung.

Innerhalb aller 41 Landkreisgemeinden entstanden die meisten neuen Wohnungen in 2018 in Regenstauf (174), Obertraubling (115), Nittendorf (98), Lappersdorf (73), Hemau (72), Wenzenbach (71) sowie – mit etwas Abstand – Pettendorf (48), Schierling (43) und Donaustauf (40). In Relation zur Einwohnerzahl verzeichnet Pielenhofen mit 19,6 neuen Wohnungen pro Tausend Einwohner das stärkste Wachstum. Auf den weiteren Plätzen folgen Pettendorf (14,2), Obertraubling (13,7), Holzheim am Forst (11,4) und Regenstauf (10,7).

Der hierdurch entstehende Wohnraum entlastet den Raum Regensburg, in dem die Nachfrage ungebrochen hoch ist – hauptsächlich bedingt durch die gute wirtschaftliche Lage der Region insgesamt, aber auch aufgrund allgemein-gesellschaftlicher Veränderungen. Landrätin Tanja Schweiger bedankt sich deshalb bei allen Bauherren, die mit ihren Projekten aktiv dazu beitragen, diesen Bedarf zu decken: „Als Landkreisbehörde unterstützen wir Bauwillige nach besten Kräften, damit die Genehmigung möglichst schnell und reibungslos erteilt werden kann“, so die Landrätin.

Nach einem leichten Rückgang 2017 im Vergleich zum Vorjahr, ist in 2018 bei den genehmigten Wohnungen damit wieder ein leichter Anstieg (um 1,69 Prozent) zu verzeichnen. Die Höhe der Bausummen aller genehmigten Bauvorhaben (Wohngebäude, Gewerbliche Gebäude, Landwirtschaftliche Gebäude, Nebengebäude etc.) ist weitaus deutlicher gestiegen, nämlich um 16,79 Prozent auf über 343 Millionen Euro. Die Zahl der Antragsverfahren insgesamt ist gegenüber den beiden Vorjahren (2017: 2192; 2016: 2431) leicht gesunken und lag 2018 mit 2.134 aber dennoch auf weiterhin hohem Niveau.

Trend im ersten Quartal des laufenden Jahres

Bei der Zahl der genehmigten Wohnungen (353, davon 267 im Baugenehmigungsverfahren, 86 im Freistellungsverfahren) liegen die ersten drei Monate 2019 mit dem Vergleichszeitraum der beiden Vorjahre etwa gleichauf (1. Qu. 2018: 362/254/108, 1. Qu. 2017: 374/261/113).