02.05.2019, 15:32 Uhr

Sein Anwalt erklärt Schlegl ist angeblich nur in den Sog des „Wolbergs-Prozesses“ geraten

OB Joachim Wolbergs, damals als Bürgermeister, mit CSU-Stadtrat und Kontrahenten 2014, Christian Schlegl. Foto: StaudingerOB Joachim Wolbergs, damals als Bürgermeister, mit CSU-Stadtrat und Kontrahenten 2014, Christian Schlegl. Foto: Staudinger

Christian Schlegl ist nach seiner Ansicht nur in den Sog des Wolbergs-Prozesses geraten. Das ließ er seinen Anwalt mitteilen, nachdem die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn öffentlich gemacht hat.

REGENSBURG Wörtlich teilte Konrad Brenninger mit:

„Dass nunmehr auch gegen meinen Mandanten eine Anklageschrift eingereicht wurde, ist nicht überraschend, denn als ehemaliger OB-Gegenkandidat des OB Wolbergs sah er sich stets einem erhöhten Ermittlungsdruck der Staatsanwaltschaft ausgesetzt. Verwunderlich hingegen, welche Tatgegenstände letztlich in der Anklage aufgebaut werden.

Es scheint, dass mein Mandant in den „Strudel des Wolbergs-Prozesses hinein gesogen wird. Jedoch ist nunmehr zumindest staatsanwaltschaftlich bestätigt, dass er in keinerlei Beziehung zu etwaigen Korruptionsstraftaten steht.

Mein Mandant hat hohes Vertrauen in den Rechtsstaat und hofft, dass sich in einem Verfahren die verbleibenden Tatvorwürfe aufklären und aus seiner Sicht auch ausräumen bzw. entschärfen lassen. Hieran wird er sich konstruktiv beteiligen.“