28.03.2019, 08:54 Uhr

Europawahl JU-Basiskonferenz – „Politik für die Heimat, statt Luftschlösser für die Welt“

(Foto: Lucas Weigl)(Foto: Lucas Weigl)

JU-Oberpfalz-Chef Christian Doleschal fordert eine Politik der Bürgernähe und des Realismus.

REGENSTAUF Beim Basiswochenende der Jungen Union (JU) Oberpfalz gab der Vorsitzende Christian Doleschal, der auf dem aussichtsreichen Listenplatz Fünf für Europa kandidiert, die Marschrichtung für den kommenden Europawahlkampf vor. Zusammen mit Finanzminister Albert Füracker und CSUGeneralsekretär Markus Blume stimmte er die Jungpolitiker auf das „Jahr der Erneuerung“ ein.

„Bei der Europawahl am 26. Mai geht es darum, ob es uns gelingt, unseren Kontinent auch künftig politisch und wirtschaftlich stabil zu halten“, so der Spitzenkandidat der CSU Oberpfalz und JU Bayern Christian Doleschal. „Europa ist nicht mehr selbstverständlich und daher heißt es, diejenigen zu mobilisieren, die Europa gestalten wollen“. Die CSU stehe für ein Europa, das sich auf die wichtigen Dinge konzentriert und ein bayerisches Europa. Man habe die historische Chance, mit Manfred Weber erstmals überhaupt einen Bayer als Kommissionspräsident zu bekommen. „Dafür bitten wir um möglichst viel Rückenwind aus Bayern“. Schließlich sei die CSU die einzige Liste, die nur mit bayerischen Kandidaten antritt. „Wie oft werden in Brüssel Entscheidungen getroffen, die direkt vor Ort, im Kleinen, große Auswirkungen haben. Deshalb ist es gerade für die Europapolitik so wichtig, wenn der nächste Abgeordnete für die Oberpfälzer nicht erst in München oder Frankfurt zu Hause ist“, sagte der 30-jährige Brandner Doleschal. Überhaupt komme es in diesem Wahlkampf besonders auf den persönlichen Kontakt mit den Menschen an. Dies sei „das A und O“. Und darin liege sowieso die Stärke der JU: Sie sei kein elitärer Kreis von Studenten. In ihr finde der junge Handwerker genauso seine politische Heimat wie der junge Akademiker. Diese Mischung mache die JU zur Vertreterin des gesunden Menschenverstands.

Finanzminister Albert Füracker und Markus Blume, Generalsekretär der CSU, zeigten den Jungpolitikern, wie für sie eine Politik des gesunden Menschenverstands aussieht. Füracker betonte das Engagement in den Kommunen. Dort werde Demokratie erlebt und gestaltet. Darüber hinaus gelte es: „Wir richten nicht über Lebenssituationen, sondern unterstützen Lebenssituationen.“ In der Familienpolitik bedeute dies, dass unterstützt werde, was eine junge Familie will. Es bedürfe einer Politik in der Breite, die sich nicht an Partikularinteressen orientiere. Wichtig sei: „Die ‚normalen‘ Menschen müssen sich noch mitgenommen fühlen.“ Blume wiederum stellte heraus, dass nur die CSU in der Lage sei, ein gutes Leben für die Menschen in Bayern zu schaffen. Dazu gehöre eine Politik, die Sicherheit, einen guten Infrastrukturmix, breit aufgestellte und hochwertige Bildungsmöglichkeiten und hohe Lebensqualität in Stadt und Land garantiere. Die Fragen der Zukunft sind Modernisierung und Digitalisierung und nicht, ob eine Toilette für das dritte Geschlecht gebraucht werde und wer diese benutzen dürfe. Überhaupt müsse sich Bayern bei den Zukunftsfragen überhaupt nicht verstecken: „Wir sind das Land, in dem Flugtaxis und 3D-Drucker von innovativen mittelständischen Unternehmen entwickelt werden“, so Blume.

Zum Abschluss betonte Doleschal noch einmal, dass es um eine bodenständige Politik im Dienst der Bürger gehe. „Andere errichten Luftschlösser für die Welt, wir machen Politik für unsere bayerische Heimat“, fasste Doleschal dies zusammen.


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