12.03.2019, 09:56 Uhr

Politik Aufhausener SPD fordert eine neue Ausrichtung der Partei, „um im 21 Jahrhundert zu bestehen“

Hubert Wittmann, Rainer Hummel, Peter Konz, Sepp Prem, Andrea Luges, Karlheinz Maß, Anna Maß und M. Grünner. (Foto: SPD Aufhausen)Hubert Wittmann, Rainer Hummel, Peter Konz, Sepp Prem, Andrea Luges, Karlheinz Maß, Anna Maß und M. Grünner. (Foto: SPD Aufhausen)

Zur Ortsvereinsversammlung der SPD Aufhausen konnte der Ortsvereinsvorsitzende Hubert Wittmann am Donnerstag, 7. März, die zahlreich anwesenden Genossen begrüßen. Besonders freute er sich über den anwesenden Kreisverbandsvorsitzenden Rainer Hummel und den Gast aus Dengling Markus Grünner.

AUFHAUSEN Rainer Hummel berichtete als erster Vortragender vom SPD Kreisverband und der Kreistagsfraktion. Zur bis in München und Berlin heiß diskutierten Resolution des SPD-Kreisverbandes Regensburg-Land sagte er, dass es sich hier um nichts Besonderes, sondern um eine ganz normale Analyse nach einer verlorenen Wahl handelte. Die beiden Hauptprobleme, zum einen Glaubwürdigkeit und zum anderen fehlende Inhalte, wurden darin heraus gearbeitet. Wichtig ist, so Hummel in seiner Rede, die Zukunft klar zu benennen wie der Weg ins 21 Jahrhundert gestaltet werden soll. Ein guter erster Schritt ist die Grundrente, wie sie von Hubertus Heil vorgeschlagen wurde. Weitere Schritte müssen aber folgen. Er nannte hier die Themen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 oder die Automatisierung. Alles in allem braucht die SPD eine neue Ausrichtung, um im 21 Jahrhundert bestehen zu können. Die Impulse dazu müssen aber von der Partei Basis kommen. Dass dies funktioniert hat der Sinneswandel von Andrea Nahles nach den Protesten der Genossen zur Beförderung des ehem. Verfassungsschutz Präsidenten Maaßen gezeigt.

Zum Landesparteitag, auf dem er Delegierter war, erklärte der Kreisvorsitzende, dass eine starke Partei ausmacht auch Streit aushalten zu können. Und genau das hat am Landesparteitag gefehlt. Es ist nun an den Genossinen und Genossen auf allen Ebenen der Partei zu sagen, was nicht passt.

Für den Landkreis Regensburg sieht Rainer Hummel, der auch Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion ist, die Notwendigkeit zu zeigen und zu überlegen, was sozialdemokratische Politik ausmacht. Der Landkreispass für sozial Schwache ist ein Paradebeispiel wie die SPD vor Ort sozialdemokratische Politik machen kann. Wichtig ist klar herauszustellen, was sozialdemokratische Politik ausmacht. Hier gilt, und so Hummel schloss mit einem Zitat von Franz Josef Strauß „Everybodys Darling is everybodys Depp“.

Der Aufhausener SPD-Gemeinderat Karlheinz Maß berichtete anschließend aus von der Gemeindepolitik. Er referierte unter anderem von den neuen Baugebieten, die erschlossen werden. Auf Nachfragen bezüglich des geplanten Supermarkts berichtete er, dass dort Bodendenkmäler entdeckt wurden die erst archäologisch erfasst werden müssen.

Ein Höhepunkt der Sitzung war die Ehrung der langjährigen Genossen durch Rainer Hummel und Hubert Wittmann. Geehrt wurden Peter Konz für 40 Jahre, Karlheinz Maß für 30 Jahre, Josef Prem für 15 Jahre und Anna Maß für 10 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Zudem konnte Rainer Hummel zwei Neumitgliedern das Parteibuch überreichen. Zum einen an Andrea Luges, die sich bereits sehr in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) engagiert, und Markus Grünner.

Zum Abschluss erinnerte Hubert Wittmann noch an folgende Veranstaltungen:

Am Freitag, 15. März, um 20 Uhr ist im Gewerkschaftshaus in der Richard Wagner Straße eine Veranstaltung des UB zum Thema „Der Brexit – Europäische Identität und die Zukunft Europas“ mit Ismail Ertung, Delara Burkhardt und Sebastian Koch

Für Sommer 2019 ist ein kulturpolitischer Abend der Aufhausener SPD geplant.

Zur Thematik „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird versucht, einen Vortrag nach Aufhausen zu holen.


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