04.03.2019, 08:13 Uhr

Schade um die Stadthalle – nicht Schade ums Wirsing-Hochhaus?

Wirsing-Hochhaus von den Arcaden aus. (Foto: Hans Griesbeck)Wirsing-Hochhaus von den Arcaden aus. (Foto: Hans Griesbeck)

Wochenblatt-Leser Hans Griesbeck hat uns ein Foto und eine Persiflage auf ein Hochhaus geschickt, gegen dessen Abriss jetzt eine Klage läuft.

REGENSBURG Eine kleine Persiflage!

„Es wäre ja wirklich schade dieses architektonische Highlight Regensburgs in der Nähe der Altstadt, einem Juwel der Baukunst, in optischer Gemeinschaft mit dem Dom, für den Abriss freizugeben.“

Wie war dies doch gleich wieder mit dem weiter entfernt und nicht genehmigten Hochhausbau im Stadtpark und dem ebenfalls nicht genehmigten „Büroturm“ im Stadtosten? Die Dachlandschaft unserer historischen Altstadt sollte optisch nicht verdorben werden. Ein eingepasstes und die Stadtkultur bereicherndes Kultur- und Kongresszentrum wurde als nicht tragbar per Bürgerentscheid verabschiedet. Wie schreibt aktuell dazu Andreas Meixner in der MZ vom 02.03.2019 zum jüngsten Konzert im Velodrom: „Ein Kraftakt, der sich in einer mitreißenden und fesselnden Interpretation entlud. Einzig der Raum für solche Symphonik fehlt, die Philharmoniker sind in Vollbesetzung in einer Schuhschachtel gefangen. Regensburg bräuchte einen Konzertsaal. Das räumliche Korsett schnürt an der Kehle des Konzertbetriebs einer Musikstadt.“ – wie recht er hat. Es gab doch auch mal eine Nachricht der Wirsing-Turm sei Asbestverseucht – trifft dies nicht mehr zu? Manche Geister in der Stadt Regensburg scheinen einer gewissen „Wankelmütigkeit“ und „irritierenden Denkstrukturen“ ausgesetzt zu sein.


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