21.01.2019, 12:35 Uhr

Politische Bildung Ex-Vizepräsident des EU-Parlaments spricht bei den Senioren

Eingangstür am Alumneum mit Luther-Statue. Foto: ceEingangstür am Alumneum mit Luther-Statue. Foto: ce

Zusammen mit dem Evangelischen Bildungswerk startet der Treffpunkt Seniorenbüro am Mittwoch den 23. Januar das Projekt „Zeitzeugenbörse“. Erster Gast ist Dr. Gerhard Schmid, ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

REGENSBURG „Wie erlebt ein Europapolitiker, der über 20 Jahre im Europäischen Parlament saß, Europa heute“? Wie verlief sein Weg in die Politik? Über diese und andere Fragen werden Professor Dr. Josef Eckstein, ehemaliger Präsident der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) und Helmut Dutz, ehemaliger Leiter des Bürgerzentrums bei der Stadt Regensburg, zum Start der Regensburger Zeitzeugenbörse mit Dr. Gerhard Schmid diskutieren.

Die Zeitzeugenbörse des Treffpunkts Seniorenbüro wendet sich an Menschen, die Lebensgeschichten, Erlebtes und Erfahrungen weitergeben möchten. „Zeitzeugen machen Geschichte lebendig. Ich freue mich auf viele Erzählungen zu großen und kleinen Ereignissen und persönlichen Erlebnissen“, so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg würdigt die Bemühungen des Seniorenamts in Regensburg, eine derartige Einrichtung aufzubauen. Dr. Wolfgang Reinicke: „Zeitzeugen bringen Farbe in die Geschichte“. Helmut Dutz, Professor Josef Eckstein und Ulrich Böken waren am Aufbau der „Börse“ aktiv beteiligt: „Zeitzeugenbörsen fördern Austausch und Dialog innerhalb und zwischen den Generationen – beides ist heute notwendiger und wichtiger denn je.“ „Persönliche Schätze“ nennt Helmut Dutz die Geschichten und manches Erlebte von älteren Menschen und solche Schätze dürfen nicht im Verborgenen bleiben.

Die Organisatorin der Zeitzeugenbörse, Ursula Schmid vom Seniorenamt: „Wir wollen Erlebnisse der älteren Generation vor dem Vergessen bewahren. Am Ende könnte ein generationsübergreifendes Bildungsangebot stehen, das unsere Geschichte fassbarer und begreifbarer macht.“

„Europa leben“, die erste Veranstaltung der Zeitzeugenbörse findet am kommenden Mittwoch (23. Januar), 19 Uhr, im Bonhoeffer-Saal im Evangelischen Bildungswerk am Ölberg 2 statt. Der Eintritt ist frei.


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