02.01.2019, 14:19 Uhr

Bürgerbefragung Heißes Eisen – Stadt Regensburg schreibt umstrittenes Einzelhandelskonzept fort

Maximilianstraße Maxstraße Fußgängerzone (Foto: ce)Maximilianstraße Maxstraße Fußgängerzone (Foto: ce)

Die Stadt Regensburg will das umstrittene und veraltete Einzelhandelskonzept weiter fortschreiben. Umstritten war das bisherige Konzept zum Beispiel deshalb, weil durch dieses öfter Ansiedlungen von Einzelhandel mit Blick auf die Altstadt eingeschränkt wurde, beispielsweise bei der Ansiedlung eines Discounters im Candis. Doch auch für die Altstadt wies das Konzept Vorgaben auf, die aus einer längst vergangenen Zeit vor dem Online-Handel stammen. Das soll sich nun ändern.

REGENSBURG Die Stadt Regensburg hat im August 2018 das Münchner Büro der GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH mit der Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes beauftragt. Damit wird eine zentrale planerische Grundlage der Stadt fortgeschrieben. Ziel ist es, auch in Zukunft Voraussetzungen zur Weiterentwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt, in den Fachmarktzentren, aber auch für eine attraktive, lebendige und möglichst flächendeckende verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Grundbedarfs zu schaffen. Darum wird sowohl in der Stadt Regensburg als auch im Umland ab dem 7. Januar 2019 eine Haushaltsbefragung über die Kundenwünsche und das Verbraucherverhalten stattfinden. Hierbei werden auch Ideen zur Weiterentwicklung der Stadt Regensburg abgefragt. Die Befragung soll bis Ostern 2019 abgeschlossen sein. Angereichert durch zahlreiche weitere Informationen und Daten sind die ermittelten Erhebungen eine wichtige Grundlage zur Erarbeitung des Einzelhandelsrahmenkonzeptes. Für Rückfragen und weitere Auskünfte stehen Alexandra Schellenberger (Stadt Regensburg) unter Telefon 507-1667 und Gabriele Ostertag (GMA) unter Telefon 07141/9360-37 zur Verfügung.