30.11.2018, 12:09 Uhr

Das ist ja mal ungewöhnlich Sanierung der Fußgängerzone – Bauabschnitt ein Jahr schneller fertig als geplant

Räumungsverkauf im Geox-Store am Vier-Eimer-Platz: Die Sanierung der Fußgängerzone zeitigte auch Opfer. (Foto: ce)Räumungsverkauf im Geox-Store am Vier-Eimer-Platz: Die Sanierung der Fußgängerzone zeitigte auch Opfer. (Foto: ce)

Die Sanierung der Fußgängerzone im Herzen der Regensburger Altstadt schreitet weiter voran. Ungewöhnlich: Laut Stadt ist man sogar ein Jahr früher fertig geworden als geplant. Gefunden hat man natürlich auch wieder was: Grüße aus der Römerzeit nämlich.

REGENSBURG Das zweite Baujahr der Sanierungsmaßnahmen in der Zentralen Fußgängerzone ist beendet. Der diesjährige Bauabschnitt umfasste die Vier-Eimer-Gasse und die Königsstraße und konnte im Zeitplan fertiggestellt werden. Damit wird die Gesamtbauzeit von drei Jahren weiter gehalten, und die Stadt ist voraussichtlich mit der Sanierung ein Jahr schneller fertig als zunächst geplant.

Auch in der Wahlenstraße wurde der erste Bauabschnitt pünktlich fertiggestellt. Hier fanden im ersten Baujahr zunächst Arbeiten der Rewag statt. Später folgte der Kanalbau. Im kommenden Jahr folgen noch Arbeiten an den Leitungen und der Straßenbau. In den Sanierungsgebieten ruhen über die Weihnachtszeit die Arbeiten. Es kann also ohne Beeinträchtigungen gebummelt und eingekauft werden.

Das Bau-Team der ausführenden Baufirma Guggenberger stieß in der Fußgängerzone und in der Wahlenstraße in diesem Jahr auf einige Grüße aus der Vergangenheit. In beiden Sanierungsbereichen gruben die Arbeiter so tief ins Erdreich, dass Funde aus der Römerzeit zutage traten. Archäologen untersuchten diese und einige jüngere Funde, beispielsweise aus dem Mittelalter. Größere Verzögerungen durch die archäologischen Arbeiten blieben jedoch aus.

Als symbolischen Abschluss des Baujahres gibt es in den bereits sanierten Straßen der Fußgängerzone seit Mittwoch noch die „Vorher-Nachher-Ausstellung“. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Bilddokumentation der Stadt entstanden. Die Tafeln sind noch bis einschließlich Sonntag zu sehen und werden bei Jung und Alt für einige „Aha“-Momente sorgen, weil man ja schnell vergisst, wie die Stadt zuvor ausgesehen hat.


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