22.11.2018, 09:23 Uhr

Landkreis Heiß begehrtes Bauland wird in Mintraching entwickelt

Bürgermeisterin Angelika Ritt Frank, Herr Irlbacher und Herr Reicholt von der Fa.STRABAG, Herr Peintinger vom Ing. Büro Wöhrmann, Herr Weigert von der Gemeindeverwaltung. (Foto: Gemeinde Mintraching)Bürgermeisterin Angelika Ritt Frank, Herr Irlbacher und Herr Reicholt von der Fa.STRABAG, Herr Peintinger vom Ing. Büro Wöhrmann, Herr Weigert von der Gemeindeverwaltung. (Foto: Gemeinde Mintraching)

Bauland ist auch in der Mintraching heiß begehrt, die Gemeinde hat schon länger darauf hingearbeitet, dieses zur Verfügung zu stellen. Nun haben die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebiets „Ostfeld II“ in Mintraching begonnen. Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank konnte sich mit den Vertretern der Baufirma STRABAG und dem Ingenieurbüro Wöhrmann vor Ort einen ersten Eindruck machen.

MINTRACHING Der Bauboom in der Region Regensburg hält an, dies lässt sich an den weiterhin steigenden Preisen auf dem Immobilienmarkt deutlich ablesen. Auch die Gemeinde Mintraching hat schon länger erkannt, dass man in diesem Bereich Nachholbedarf besteht und eine Reihe von Bebauungspläne auf den Weg gebracht. Abgestimmt auf die Größe des jeweiligen Ortsteils will man bedarfsgerecht Bauland entwickeln. Es wäre einfacher, ein riesiges statt mehrerer kleiner Baugebiete auszuweisen, dabei sieht man aber die dörfliche Struktur in Gefahr, weshalb der Gemeinderat den langfristig nachhaltigeren Weg gewählt hat. So ist es Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank wichtig, dass die gesellschaftliche Struktur in den Orten erhalten bleibt und die bauliche Entwicklung diesen dient. Außerdem muss verhindert werden, dass junge Erwachsene ihre Heimatorte verlassen müssen, nur weil keine Flächen für Wohnbebauung zur Verfügung stellen. Was in der Theorie oft einfach klingt, scheitert oft an verschiedensten Hürden in der Praxis: Nicht überall wo sich die Gemeinde Wohnbebauung wünscht, ist diese auch umsetzbar. Grundstückseigentümer die eine bauliche Entwicklung nicht wünschen, Lärmschutz, Denkmalschutz und verkehrliche Erschließung sind nur einige wenige Stichpunkte die überwunden werden müssen, bevor gebaut werden kann. Im Rathaus will man sich aber davon nicht verunsichern lassen und versucht an mit verschiedenen Projekten gleichzeitig dem Anspruch gerecht zu werden.

Das erste Baugebiet, das nun nicht nur auf dem Papier Formen annimmt ist im Süden des Hauptortes anzutreffen, dort können Spaziergänger seit knapp einer Woche die Baufahrzeuge bei der Arbeit beobachten. 39 Bauparzellen für Wohnhäuser entstehen hier, von denen sich über die Hälfte im gemeindlichen Eigentum befindet. Anfang des neuen Jahres werden die Bauparzellen nach den Vorgaben der für Mintraching erlassenen Vergaberichtlinie vergeben. „Wir wollen nicht zum bestmöglichen Preis abgeben, sondern haben uns auf die Fahnen geschrieben, Einheimische, ehrenamtliche Tätige und Familien besonders zu berücksichtigen,“ so Bürgermeisterin Ritt-Frank. Die Grundstückspreise stehen noch nicht fest, werden aber bis zum Beginn des Vergabeverfahrens ermittelt sein, eine Bewerbung ist auch erst dann möglich.

Bis zum Ende des Jahres sollen die Erdarbeiten im Baugebiet durch die Firma STRABAG abgeschlossen sein, dabei hat man zur Entlastung der Anwohner eine Ausfahrt der Baufahrzeuge zur Staatsstraße Richtung Geisling geschaffen, für den dennoch entstehenden Baustellenverkehr bedankt sich die Bürgermeisterin bei den Anwohnern für deren Verständnis. Im neuen Jahr werden dann Kanal-, Wasser-, Strom-, Telefon- und Fernwärmeleitungen verbaut, im Sommer erfolgt dann der Straßenbau. Sollte alles im Zeitplan bleiben, so können die ersten Häuslebauer im nächsten Herbst mit dem Bau Ihrer Rohbauten beginnen. Einen Straßennamen hat der Gemeinderat auch unlängst beschlossen: „Auweg“ wird die Postanschrift der neuen Anwohner lauten.


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