01.10.2018, 12:05 Uhr

Entscheidung im kommenden Jahr Die Stadt Parsberg bewirbt sich um ein Digitales Gründerzentrum

(Foto: chagin/123RF)(Foto: chagin/123RF)

In Bayern sollen sieben weitere digitale Gründerzentren entstehen. Alle Regierungsbezirke sollen dabei berücksichtigt werden, jedoch außerhalb der jeweiligen Ballungsräume.

PARSBERG/LANDKREIS NEUMARKT „Die Digitalen Gründerzentren sind ein echter Standortvorteil. Von ihnen profitieren die Gründerinnen und Gründer ebenso wie die ansässigen Unternehmen und die Wissenschaftsstandorte“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Über die Bewerbung von Parsberg um ein Digitales Gründerzentrum freue ich mich sehr und werde diese nach Kräften unterstützen.“ Die Empfehlungen der Fachjury werden am heutigen Dienstag im bayerischen Kabinett behandelt. Sollte der Ministerrat eine Entscheidung für Parsberg treffen, wäre das eine weitere Aufwertung des ohnehin schon attraktiven Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes.

Die bestehenden zwölf digitalen Gründerzentren an 22 Standorten entwickeln sich hervorragend. Es besteht jedoch weiterer Bedarf am Ausbau der Gründerzentren. Deshalb hat das Bayerische Kabinett im Juni beschlossen, sieben weitere digitale Gründerzentren in allen Regierungsbezirken außerhalb der Ballungsräume zu errichten. Um eine geeignete Standortauswahl treffen zu können, informierte das Bayerische Wirtschaftsministerium alle kreisfreien Städte, Landkreise, Großen Kreisstädte und Regierungen über den Wettbewerb und rief dazu auf, sich mit einem Kurzkonzept um eines der digitalen Gründerzentren zu bewerben. Eine Jury aus Fachexperten bewertete die eingereichten Kurzkonzepte und gab eine Empfehlung an das Bayerische Kabinett ab. Auch Parsberg hat ein Kurzkonzept eingereicht und hofft nun auf eine entsprechend positive Bewertung durch die Fachjury und den Ministerrat. Die empfohlenen Standorte sollen bis Ende des Jahres ihre Konzepte präzisieren. Eine finale Entscheidung wird wohl erst im neuen Jahr getroffen.


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