31.08.2018, 18:02 Uhr

ÖDP-Fraktion Regensburg ist aktiv im Netzwerk „Biostädte“

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die ÖDP-Fraktion im Regensburger Stadtrat konnte im Umweltausschuss Juli eine erfreuliche Feststellung machen. Schon im Juli 2016 hatte die Fraktion beantragt, als Stadt dem Netzwerk Biostädte beizutreten. Damals hatte der grüne Bürgermeister Huber aber mit dem Hinweis auf die Arbeitsbelastung in der Verwaltung der Fraktion keine Hoffnungen auf ein umfassendes Engagement von Seiten der Stadt gemacht. Der Antrag wurde dennoch einstimmig angenommen.

REGENSBURG Nun legte die Verwaltung einen Bericht über die bisherigen und zukünftigen Bemühungen zum Thema vor. Für die zukünftigen Ziele werden für 2019 Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro gemeldet, die Höhe soll nach Bedarf angepasst werden. Die Ziele sind recht umfassend und betreffen besonders auch den Bereich der Biolebensmittel, zum Beispiel die Steigerung des Anteils an Biolebensmittel in Schulen und Horten.

Dazu hat die ÖDP-Vertreterin im Umweltausschuss, Astrid Lamby, noch eine Idee: „Wie wäre es, wenn die städtische Kantine bei Nudeln oder Gemüse den Bioanteil erhöhen würde? Das wäre mit nur kleinen Kostensteigerungen zu bewerkstelligen, die der Kunde kaum spüren würde. In andern Bereichen, wie beim Fleisch sind die Preisunterschiede wesentlich größer. Da müsste man längerfristig über einen städtischen Zuschuss nachdenken, wenn der Betreiber der Kantine auch noch auf seine Kosten kommen soll.“

Bei den städtischen Dulten und Märkten wünscht sich die ÖDP-Fraktion eine noch entschiedenere Förderung von Bio-Produkten. Trotz der positiven Bepunktung bei der Bewerbung sei der Anteil immer noch recht klein. Hier könne es hilfreich sein, wenn ganze Bereiche unter diesem Gesichtspunkt ausgeschrieben würden. Bürgermeister Huber versprach in der Sitzung, beide Anregungen in die Verwaltung einzubringen. Diese Einigkeit freut die ÖDP-Politikerin Lamby besonders. „Die sachorientierte Arbeit hat hier einmal die Oberhand gehabt – und ist für alle Beteiligten zu einem guten Ergebnis gekommen. So dürfte es in der Rathauspolitik öfter laufen!“


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